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Die Schweizer Wirtschaft soll nächstes Jahr bloss noch um 1,5 Prozent wachsen, schätzt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Der Grund für diese böse Botschaft ist klar. Das sind die Hiobsbotschaften aus der Finanz- und Bankenwelt während der letzten Monate. Ausgelöst durch die Pleiten-Katastrophe am amerikanischen Immobilienmarkt.
Für die Schweizer Konjunktur besonders schlimm: Dass unsere grösste Bank, die UBS, voll in diesem Schlamassel drinsteckt. Der Milliardenverlust der Bank, der immer noch nicht endgültig klar ist, hat das Vertrauen in die Wirtschaft massiv erschüttert. Es wird befürchtet, dass die UBS noch weitere Milliarden abschreiben muss.
Noch im Dezember hatte das Seco mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,7 Prozent gerechnet. Aber für die UBS sind sogar die miesen Zahlen des Seco noch zu optimistisch. Die UBS-Ökonomen rechnen in ihren letzten Prognosen bloss noch mit einem Wachstum von 1,4 Prozent für das Jahr 2009.
Die serbelnde Wirtschaft soll im nächsten Jahr sogar zu mehr Arbeitslosen führen. Das Seco erwartet, dass die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent für dieses Jahr auf 2,6 Prozent im nächsten Jahr steigen wird.
Aber nicht alle sind so pessimistisch. Die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich korrigierte ihre Wachstumsprognose leicht nach oben: von ursprünglich 1,9 Prozent auf 2 Prozent. (SDA/snx)