Schweizer verzichten wegen ihrem Haustier auf die Traumwohnung Das ist wahre Tierliebe

Wohneigentum ist dank tiefer Zinsen so günstig wie schon lange nicht mehr. Doch längst nicht alle, die könnten, kaufen sich ein Eigenheim. Schuld daran sind nicht zuletzt auch Haustierverbote.

Wahre Tierliebe: Schweizer verzichten wegen Haustierverbot auf Wohnung play
Hund statt Luxuswohnung: Schweizer Tierfreunde würden für eine neue Bleibe nicht auf ihre Liebsten verzichten. Getty Images

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Die Schweiz ist ein Land von Tierfreunden. Für Büsi, Meersäuli, Hund und andere Haustiere machen sie fast alles. 80 Prozent der Schweizer verzichten sogar auf ihre Traumwohnung oder ein Haus, wenn sie ihre Liebsten nicht ins neue Heim mitnehmen können.

«Ein Haustierverbot ist für viele Mieter und Käufer ein Killerkriterium», sagt Moneypark-CEO Stefan Heitmann. «Das sollte insbesondere Vermietern, aber auch Architekten zu denken geben.»

In jedem dritten Haushalt der Schweiz lebt mindestens ein Haustier. Am häufigsten sind Katzen (21%) sowie Hunde (13,1%). In 7 von 100 Haushalten leben sogar mehrere Tierarten.

Zu diesem Schluss kommt eine Wohnstudie des Hypothekar-Spezialisten Moneypark und des Makler-Netzwerkes Alscasa.ch. Sie haben rund 1000 Menschen befragt.

Regionale Unterschiede sind gross

Familien sind besonders tierfreundlich. 60 Prozent halten ein Haustier. Bei Familien mit erwachsenen Kindern sind es noch knapp 50 Prozent. Anders die Lage in Single-Haushalten und Wohngemeinschaften: Dort sind Haustiere seltene Gäste.

Gross sind die Unterschiede bei der Haustierhaltung je nach Wohnort: Je ländlicher die Wohnlage, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand ein oder mehrere Haustiere hat. Auf dem Land halten knapp sechs von zehn Einwohnern Haustiere, in städtischen Zentren sind es weniger als 20 Prozent. (pbe)

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 11.11.2016
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2 Kommentare
  • Annemarie   Setz 07.11.2016
    Viele Menschen halten ein Haustier, eine Katze, einen Hund, Vögel... In Wohnungsinseraten liest man aber immer wieder "Haustiere nicht erlaubt." Ich habe schon öfter sogar Mietwohnungen in Bauernhäusern ausgeschrieben gesehen, in denen kein Haustier erlaubt ist. Für Kinder und gerade auch für ältere Menschen ist ein Haustier wichtig, schafft eine enge Bindung. Ich meine, Vermieter und Mieter sollen sich doch absprechen können und gemeinsam eine Lösung finden. Nur immer "niet" ist keine.
  • Peter  Leo 07.11.2016
    Super. Tierfreunde, die die armen Tiere in oft zu kleinen Wohnungen halten. Das Ausführen ist oft auf das Minimum beschränkt. Derweil werden andernorts ganze Landstriche abgeholzt, sodass tausende Tiere kein Territorium haben.