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Hotelgäste zahlen in der Schweiz im Durchschnitt 12 Prozent höhere Preise als in Österreich, Deutschland, Italien oder Frankreich. Das zeigt eine Studie von Basel Economics (Bak). Verantwortlich dafür seien in erster Linie die hohen Lohn- und Warenkosten in der Schweiz. Gemäss der Bak-Studie liegen diese in Österreich um 34 Prozent tiefer als hierzulande.
Abhilfe schaffen will hotelleriesuisse, welche die Studie in Auftrag gegeben hat, dem Wettbewerbsnachteil in erster Linie mit einem Freihandelsabkommen mit der EU im Landewirtschafts- und Lebensmittelbereich. Auch die Einführung von Parallelimporten und dem Cassis-de-Dijon-Prinzip würde den Schweizer Tourismus stärken, teilte hotelleriesuisse mit.
Die Preisnachteile für Schweizer Hotels gegenüber dem Ausland haben in den letzen acht Jahren jedoch tendenziell abgenommen, wie eine zweite Studie der Hanser und Partner AG (BHP) aufzeigt.
Während die Vier- und Fünf-Sterne-Hotels davon profitieren, liegen die Drei-Sterne-Hotels aber nach wie vor im Hintertreffen: Die Mittelklasse leidet gemäss der Studie von BHP unter einem Preisnachteil von bis zu 40 Prozent.
Handlungsbedarf besteht nach Angaben von hotelleriesuisse auch innerhalb der Hotelbranche. Es sei eintscheidend, dass ein neuer Landes-Gesamtarbeitsvertrag für das Gastwerbe ausgehandelt werde. Darin will hotelleriesuisse flexiblere Arbeitszeiten und eine noch stärker leistungsorientierte Lohnpolitik verankern. (SDA)
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Eine Hotel-Übernachtung kann in der Schweiz fast das Doppelte kosten als im benachbarten Ausland.