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Die Kreditkrise und die damit verbundenen Rezessionsängste lasteten nach wie vor auf den Kursen.
Der SMI schloss 0,48 Prozent tiefer auf 6427,76 Punkten. Am Vortag war er um mehr als sechs Prozent eingebrochen!
Händler hofften auf weitere Massnahmen wie etwa eine konzertierte Zinssenkung seitens der Notenbanken. Am Morgen hatte die australische Notenbank die Zinsen gleich um einen vollen Punkt heruntergenommen und die Märkte damit überrascht.
Grossbanken im Tief
Die Aktien der Credit Suisse und der UBS schlossen nach einer Berg- und Talfahrt mehr als vier respektive 7,2 Prozent tiefer. Nach dem Kurseinbruch von 15 Prozent am Vortag verloren die Titel von Julius Bär erneut 3,4 Prozent.
Auch Versicherer leiden
Die Versicherungen gaben ihre Eröffnungsgewinne wieder ab und verbuchten erneut kräftige Verluste. Dabei büssten Swiss Re mehr als sechs Prozent ein. Händler sagten, es gebe Zweifel daran, dass die Risiken, die die Versicherung noch in ihren Büchern habe, wirklich so gut abgesichert seien.
Die beiden Pharmawerte Roche und Novartis legten bis zu 1,83 Prozent zu. Dagegen litten die Industrietitel unter Rezessionsängsten. ABB, Sulzer oder Fischer sackten weiter ab. Holcim schlossen 0,6 Prozent tiefer. (sda)