Schweizer App-Anbieter sauer Muss Apple vor die Weko?

Der Schweizer Börsenbetreiber und Zahl-App-Entwickler hofft, dass sich Apple vor der Wettbewerbskommission verantworten muss.

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Muss Tim Cook vor der Weko antraben? AP Photo/Richard Drew

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In Zukunft bezahlt man mit dem Handy. Nur: Welche Technologie wird sich durchsetzen? Die Firma Six, die auch die Schweizer Börse betreibt, mischt ganz vorne mit. Sie hat die App Paymit entwickelt, mit deren sogenanntem QR-Code man ab Herbst in den Läden bezahlen kann, wie die Six Payment Services diese Woche verkündeten.

Doch für das Unternehmen ist das nur die zweitbeste Lösung. Viel lieber würde sie die NFC-Technologie nutzen, die in allen Smartphones verbaut ist. Mit NFC müsste man das Handy nur noch an das Bezahlterminal halten. Das Problem: iPhone-Hersteller Apple hat die Technologie für sein eigenes Bezahlsystem Apple Pay reserviert (noch nicht in der Schweiz).

«In Ländern mit 70 Prozent Marktanteil an Apple-Smartphones kann ich mir vorstellen, dass Apple vor der Wettbewerbskommission (Weko) gezwungen sein wird, NFC freizugeben», sagt Jürg Weber (55, Bild), CEO der Payment Services. Six stellt selbst NFC-fähige Bezahlterminals her. Und würde sie selbstverständlich gern auch nutzen. Noch traut sich Six aber nicht, Apple vor die Weko zu zerren. Wie die Kommission bestätigt ist dort keine Beschwerde

Publiziert am 21.02.2016 | Aktualisiert am 09.06.2016
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  • Sebastian  Henze aus Zürich
    21.02.2016
    «In Ländern mit 70 Prozent Marktanteil an Apple-Smartphones kann ich mir vorstellen, dass Apple vor der Wettbewerbskommission (Weko) gezwungen sein wird, NFC freizugeben»

    Also mir ist kein so Land bekannt. Der Prozentsatzsanteil von iPhones ist eher ruecklaeufig. Sogar bei den Technikmuffeln in der Schweiz.