Schon wieder Rückgang Schweizer trinken nur noch 55 Liter Bier

Verregnetes Bierjahr: Weil der Frühling lange mies war und der Sommer nicht so heiss wie auch schon, schrumpfte der Bierkonsum pro Kopf zum fünften Mal seit 2011. Doch es gibt auch Gewinner.

Bierkonsum der Schweizer nimmt ab: Pro Person nur noch 55 l im Jahr play
Mit 80 Prozent Marktanteil weitaus am beliebtesten: Lagerbier. Keystone

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Der Regen raubt den Schweizern den Durst: Der Frühling war nasskalt und der Sommer weniger heiss als im Vorjahr. Deshalb ist der Schweizer Biermarkt im letzten Jahr um 0,6 Prozent geschrumpft. Das teilt der Schweizer Brauerei-Verband mit.

Die Daten beziehen sich auf das Bierjahr 2015/16. Es umfasst die Zeit von Oktober 2015 bis September 2016. Der gesamte Bierausstoss verringerte sich von 4’649’027 auf 4’621’928 Hektoliter. Bei 8'306'200 Einwohner in der Schweiz sind das rund 55,6 Liter pro Kopf - oder 111 0,5-Liter-Dosen.

Markt schrumpft seit 2011

Seit 2011 trinken die Schweizer jedes Jahr weniger Bier. Nur 2014 sank der Konsum pro Kopf nicht.

Vor allem Schweizer Biermarken leiden, davon wurden 0,7 Prozent weniger verkauft. Damit stammen noch knapp drei Viertel des konsumierten Biers aus dem Inland. Der Konsum ausländischer Biere ging dagegen bloss um 0,3 Prozent zurück.

Spezialbiere wie Weizen, India Pale Ale und Porter.

Doch es gab auch Gewinner im tristen Bierjahr 2015/16: Spezialitätenbiere kommen mittlerweile auf einen Marktanteil von über zehn Prozent. Dazu gehören meist obergärige Sorten wie Weizenbier, India Pale Ale oder Porter.

Mit Abstand am beliebtesten sind weiterhin die klassischen Lagerbiere. Sie machen rund 80 Prozent des Konsums aus. Für die restlichen knapp zehn Prozent sind Spezialbiere verantwortlich, die oft ein bisschen stärker und hopfiger sind. (stn)

Publiziert am 22.11.2016 | Aktualisiert am 16.01.2017
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16 Kommentare
  • Victor  Fletcher aus Meilen
    22.11.2016
    Die Gläser immer kleiner und die Preise stetig höher, da wundert mich gar nix! Ich trinke sowieso nur feines ausländisches Bier und nicht die stetig bitterer werdende Scheizerpfütze!
  • jean-claude  niederhoffer aus bern
    22.11.2016
    liebe mitbüger nur weiter so. kann ja nicht sein das man für ein bier mit 2.5 dl früher 3 dl fast nur noch für 5sfr bekommt .die wirten müssen nicht jammern sie sind ja schuld an dieser misere.in bern ist es so in der touriste meile ist es am schlimmste. schlechten service, unfreundliches personal schmudliche tische noch dazu die speise sind ja auch nicht die beste siehe bären platz.
  • Ronny  Schlegel aus Rorschach
    22.11.2016
    Erzählt keine Räubergeschichten. Der Schweizer trinkt sein Bier dass er günstig einkauft (vom Ausland importiert) zu Hause dank des Verbotes eines gemütlichen zusammen seins mit einer Zigarette und der Gier der Beizer.
    • Marco  Weber 22.11.2016
      Herr Schlegel Sie können auch bei heimischen Detailhändler günstiges Bier kaufen oder hald bei kleinen Brauereien! Dafür brauchen Sie nicht ins Ausland zu fahren!
  • Thomas  Hager aus Luzern
    22.11.2016
    Dafür sind wir Europameister im Kiffen aber daran verdient der Staat nichts!
  • Michel  Wehner aus Bohol
    22.11.2016
    Komisch, mein persönlicher, und deshalb subjektiver, Eindruck ist ein ganz anderer. Ich habe das Gefühl noch nie so viele Leute mit Bierbüchsen an allen möglichen und ummöglichen Orten gesehen zu haben. Egal zu was für einer Tages- bzw. Nachtzeit. Täglich sind, meist jungendliche, mit Bierdosen an öffentlichen Orten anzutreffen.
    • Marco  Weber 22.11.2016
      Was fällt diesen Jugendlichen den blos ein sich mit Bierdosen an öffentlichen Orten zu treffen..... sowas gehört verboten!
    • Victor  Fletcher aus Meilen
      22.11.2016
      Herr Weber, sagen Sie dies blos nicht zu laut, der Schweizer ist absolut fähig dazu....