Hiobsbotschaft wurde wegen Panne publik Commerzbank streicht 9600 Stellen

FRANKFURT (D) - Die deutsche Commerzbank baut massiv Stellen ab. Wegen einer Internetpanne bekamen die Angestellten schon am Vorabend Wind vom Kahlschlag.

Hauptsitz in Frankfurt: Die Commerzbank beschäftigte bisher 51'000 Mitarbeiter. play

Hauptsitz in Frankfurt: Die Commerzbank beschäftigte bisher 51'000 Mitarbeiter.

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Der Totalumbau der zweitgrössten Bank Deutschlands begann mit einer Panne. Schon gestern erschien auf dem Intranet ein Brief von Bankchef Martin Zielke an die noch 51'000 Angestellten. Laut «Spiegel» kündete Zielke darin die «Neuerfindung der Commerzbank in Zeiten der Digitalisierung». Das Dokument verschwand zwar kurz darauf wieder von der Seite. Die Angestellten wussten nun aber, was ihnen bevorstand: ein massiver Stellenabbau.

Heute nun die Bestätigung: Das Institut will in den kommenden Jahren 9600 Vollzeitstellen streichen. Damit fällt mehr als jede fünfte der zuletzt 45'000 Jobs weg. Gleichzeitig will die Bank 2300 neue Stellen «in Wachstumsfeldern» schaffen. Damit beträgt der Netto-Abbau noch 7300 Vollzeitkräfte.

Der Umbau kostet 1,1 Milliarden Euro. Dividendenzahlungen an die Aktionäre - also auch den Staat - werde es vorerst nicht geben, teilte die Bank mit. Mögliche Gewinne sollen in die Rücklage fliessen.

Inwieweit die Schweiz vom Abbau betroffen ist, stand vorerst noch nicht fest. Das Schweizer Geschäft der Commerzbank ist vor allem auf Firmenkunden ausgerichtet.

Publiziert am 29.09.2016 | Aktualisiert am 29.09.2016
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2 Kommentare
  • Gautschi  Gregor , via Facebook 29.09.2016
    Durch die Digitalisierung werden die nächsten 20 Jahre Praktisch alle Bank Angestellten ihre Arbeit verlieren.
    Es wird nicht mehr lange gehen dann wird alles elektronisch / digital gehen zu beinahe 100 Prozent .
    Ob jetzt das Positiv oder negativ ist wird Ansicht sache des Betrachters.
    Gruass us Chur Gregor
  • Max   Meier 29.09.2016
    Supi - wir sollen aber alle bis 70 arbeiten - ohne Arbeit! Es wird Europa noch richtig an den Kragen gehen und einzelne BWL-Bürschchen sind Schuld daran!