Schock für Mutter am Flughafen Airline liefert falschen Buben ab

NEW YORK (USA) - Eine Mutter wartet am Flughafen auf ihren Sohn (5). Doch als die Flugbegleiter mit einem Kind kommen, fällt sie aus allen Wolken.

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Maribel Martinez dachte, ihr Sohn sei entführt worden und sie sähe ihn nie wieder. AP

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Schock für eine Mutter: Maribel Martinez (38) will am John-F.-Kennedy-Flughafen in New York ihren fünfjährigen Sohn abholen. Er war in den Ferien bei Verwandten in der Dominikanischen Republik. Angestellte der US-Fluggesellschaft JetBlue sollten ihn auf der Rückreise begleiten und an seine Mutter abliefern. 100 Dollar Aufpreis hat sie dafür bezahlt.

Doch dann erlebt Martinez eine böse Überraschung: Aus dem Flugzeug steigt nicht ihr Sohn Andy, sondern ein fremder gleichaltriger Bube! Die Flugbegleiter übergeben ihr das falsche Kind. Es hat sogar Andys Reisepass bei sich. «Ich dachte, er wurde entführt», sagte die entsetzte Mutter zu «New York Daily News». «Ich dachte, ich würde ihn nie wieder sehen.» Laut Martinez brauchte JetBlue über drei Stunden, um herauszufinden, wo ihr Sohn war.

Mutter geht rechtlich gegen Airline vor

Der steckte in Boston. Offenbar ist es am Startflughafen zu einer Verwechslung gekommen. Beide Kinder flogen von der Dominikanischen Republik aus in die USA. Wie die Pässe vertauscht werden konnten, ist noch nicht bekannt.

JetBlue kündete nun an, den Fall zu untersuchen. Immerhin wurde Martinez der Ticketpreis erstattet, obendrauf erhielt sie einen Gutschein von 2100 Dollar für künftige Flüge. Kein Trost für die Mutter. Sie will mit einem Anwalt gegen die Airline vorgehen. (bsh)

Publiziert am 02.09.2016 | Aktualisiert am 02.09.2016
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11 Kommentare
  • Alexandra   Renold aus Zürich
    03.09.2016
    Wer sein kind mit 5 Jahren soweit alleine mit dem Flugzeug reisen lässt hat einer Meinung nach Mitverantwortung. Und muss die konsequenzen tragen. Die Flugleitung hat genug gemacht um das missgeschick zu endschuldigen.
  • Rocco  Martignoni , via Facebook 03.09.2016
    Ein 5 Jähr altes Kind schick man nicht alleine auf reisen , aber mit ein Begleiter ab abholadresse bis übergabe adresse, diese Mutter geht es nur um Geld auf diese Art zu verdienen.Wenn diese Frau diese Klage gewinnt , nimmt Keine Airline solche Passagieren nicht mehr mit.
  • Ivan  Huber aus Hombrechtikon
    03.09.2016
    Ja immer gleich sofort den Anwalt einschalten. Früher war man einfach froh, dass es ein Happy End nahm. Heute nur noch Kohlengeil.
  • gregor  Surer aus ebikon
    03.09.2016
    Diese noch nicht wirklich sprachlich integrierte Frau hat ihren Sohn sicher zurück, er war auch nie wirklich in Gefahr, ihr wurde Entschädigungen zugesagt für die Stunden des Wartens, doch nein, Seniora Latina will Gerichte und Geld .... hoffe der Junge wird nicht wie die Mama.
  • Benno  Schoenholzer aus Yang Talad
    03.09.2016
    Eine gelungene Verwechslung fuer das amerikanische Rechtssystem!!? Da liegen wieder ein paarMillionen drin!!