Schluss mit PIN und Password: Jetzt kann man per Selfie zahlen

Mastercard geht beim Zahlen im Internet neue Wege. Der Kreditkartengigant setzt aufs Selfie. Ein spezieller Trick soll Betrüger zum Verzweifeln bringen.

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Ab Sommer in England, bald auch bei uns? Mit Mastercard kann man per Selfie bezahlen.  Keystone

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PIN-Code und Passwort sind bei Onlinekäufen bald reif fürs Museum. Wenigstens wenn es nach dem Kreditkartenanbieter Mastercard geht. Denn der lanciert im Sommer in England das Zahlen per Selfie. Die Käufer authentifizieren sich per Handy-Schnappschuss, wie die «Financial Times» berichtet.

So funktioniert die neue Technologie: Auf der App von Mastercard wird ein Foto des Kartenbesitzers verschlüsselt gespeichert. Zahlt man dann in einem Shop im Internet, wird dieses Foto mit einem aktuellen Selfie verglichen. Das Geld wird erst freigegeben, wenn die biometrischen Daten des Selfies mit denen des hinterlegten Fotos übereinstimmen.

Zwinkern gegen Betrüger

Öffnet das nicht Betrügereien Tür und Tor? Laut dem Kreditkartengiganten, der die Technologie am Rande des Mobile World Congress' Barcelona präsentiert hat, ist alles sicher. Denn: Der User muss während der Authentifizierung in die Handykamera zwinkern. So soll verhindert werden, dass mit einem fremden, geklauten Foto bezahlt wird, wie die «Financial Times» weiter schreibt.

Ganz freiwillig steckt Mastercard nicht Millionen in die Entwicklung neuer Bezahlmethoden. Grund dafür sind vor allem die grossen Handybauer wie Samsung oder Apple, die scharf sind auf das mobile Bezahlen und die arrivierten Anbieter gewaltig unter Druck setzen.

Bald schon per Fitnessband?

Darum tüftlet Mastercard bereits an der nächsten Entwicklungsstufe. So soll das Bezahlen sogar bald schon mit einem Fitnessarmband möglich sein. Es soll die Transaktion nach einer Pulsmessung freigeben. (pbe)

Publiziert am 22.02.2016 | Aktualisiert am 24.02.2016
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2 Kommentare
  • Andy  Heller aus Hinwil
    22.02.2016
    Will ich aber nicht! Ich will mit Geldscheinen und Papier bezahlen. Punkt.
  • Sebastian  Henze aus Zürich
    22.02.2016
    Wunderbar. Dann muss man nur noch ueber Facebook und Co eines der zahlreichen Selfies der Zielperson herunterladen und ein bisschen bearbeiten.
    In der heutigen Zeit kann jeder ein Zwinkern in ein Bild "einbauen".