SBB lancieren Mobilitäts-App Meyer träumt von selbstfliegenden Flugzeugen

BERN - Nach der Eröffnung des neuen Gotthardtunnels geben die SBB Vollgas. Sie lancieren eine App, die Mobility und Uber einbindet. Und wenn es nach dem SBB-Chef geht, werden dereinst sogar Flugzeuge an den Bahnhöfen landen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Graubünden knapp geschlagen Die beliebtesten Skigebiete der Schweiz
2 BLICK in die neuen Google-Büros am Zürcher HB Ein WC für Frau, Mann...
3 Hoher Besuch in Bern Bundesräte im Style-Check

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1 shares
10 Kommentare
Fehler
Melden

Mit dem Gotthardtunnel gewinnt die Bahn entscheidende Vorteile gegenüber der Strasse. Doch die SBB wollen die Konkurrenz nicht an die Wand fahren, sondern spannen mit ihr zusammen.

SBB-Chef Andreas Meyer (55) will die Leute nicht nur nach Süden befördern, sondern ihnen Angebote machen, wie sie vom Bahnhof weiterkommen.

Deshalb lancieren die SBB morgen den Reiseplaner. Die App enthält in der ersten Version Angebote für die Sharing-Dienste Mobility und Publibike. Nächstes Jahr kommen Taxis und der umstrittene Fahrservice Uber hinzu. Die App kann ab morgen heruntergeladen werden.  

«Der Gotthard, in diesem Jahr das Symbol für Schweizer Innovation, Präzision und Zuverlässigkeit, hat uns auch zum Reiseplaner inspiriert», sagt Meyer zu BLICK. «Wir organisieren die Mobilität von Tür zu Tür. Und machen Bahnhöfe zu modernen Mobilitätsdrehscheiben. Als Beitrag für Smart Citys.»

Nicht einmal der Himmel ist die Grenze

Für die Zukunft schliesst Meyer nichts aus. Nicht einmal der Himmel ist die Grenze: «Vielleicht landen auf den Bahnhöfen an zentralen Lagen eines Tages sogar selbstfliegende Flugzeuge.» Die Verknüpfung aller Mobilitätsträger werde immer wichtiger. «Was zählt, ist ein Angebot, das den Kunden hohen Nutzen stiftet.» 

Wer die Angebote von Drittanbietern buchen will, wird im Reiseplaner auf deren Apps umgeleitet. Kommt die App bei den Kunden an, wollen die SBB die Angebote später in die Haupt-App SBB Mobile integrieren. 

Publiziert am 12.12.2016 | Aktualisiert am 15.12.2016
teilen
teilen
1 shares
10 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

10 Kommentare
  • Fliederotto  Silkonbort aus Rheintal
    12.12.2016
    Endlich! Solange alle Taxis eine eigene Rufnummern und nicht mal ne zentrale APP haben ist es mir zu kompliziert. Alles an einem Ort ist gut - ausser wenn die Abgaben zu hoch sind das kein Taxi mitmacht. Sobald aber alles unter einem Hut ist lässt es sich planen.
    Da ich alles regionale elektrisch fahre ist der Rest mit Zug und Taxi günstiger als ne Benzinschleuder zu kaufen. Und wenn es echt in die Pampa geht kommt Mobility dazu.
  • Markus  Seger aus Ittigen
    12.12.2016
    In hundert Jahren werden die der CEO und die Geschäftsleitung der SBB durch eine App ersetzt.
  • Daniel  Weilenmann aus Zürich
    12.12.2016
    Zuerst soll die SBB mal unbemannte Lokomotiven fördern. Ich sehe kaum einen Grund warum es auf allen Strecken noch Lokführer braucht. Bei einer Modelleisenbahn funktioniert der Betrieb schon seit Jahrzehnten ohne Probleme über ein Stellwerk. Siehe ausländische U-Bahnen und Metros. Das ginge auch mit der heutigen Technologie spielend auch "Uebertage".
  • Edi  Rey aus Romanshorn
    12.12.2016
    Wer holt jetzt Herrn Meyer wieder von Wolke 7 herunter? Aber Manager, die um Alltagsprobleme einen grossen Bogen machen, kennen wir ja zur Genüge.
  • Rudolf  Stucki 12.12.2016
    die DB ist sicher froh, dass se nicht mehr unter dem Meyer leiden muss...