SBB brauchen Geld – Chef kriegt 1 Mio

  • Publiziert: 02.04.2009, Aktualisiert: 14.01.2012

BERN – Die SBB sind verschuldet und brauchen Geld für Neuinvestitionen. Dennoch kann SBB-Chef Andreas Meyer einen saftigen Lohn einstecken.

2008 musste Andreas Meyer gemäss «Cash» beim Gehalt zwar zurückbuchstabieren. Doch sein Lohn fällt mit 1,05 Millionen Franken noch immer ansehnlich aus.
2007 hatte der SBB-Chef 1,26 Millionen verdient.

Meyers Lohn setzt sich zusammen aus einem fixen Grundgehalt von 540000 Franken und einem leistungsabhängigen Bonus von 256000 Franken. Dazu kommen eine Spesenpauschale von 25200 Franken sowie eine Einlage in das Pensionskassenguthaben von 228000 Franken.

Letztes Mal über der Mio-Grenze

In Zukunft dürfte das Salär des SBB-Chefs die Millionenschwelle nicht mehr erreichen. Denn die Pensionskassebeiträge werden deutlich tiefer ausfallen.

Meyers Lohn hatte schon in der Vergangenheit zu reden gegeben: So kassierte er bereits vor seinem Stellenantritt vor zwei Jahren 350000 Franken, ohne einen Finger für die Schweizerischen Bundesbahnen gerührt zu haben (Blick.ch berichtete).

Aufregung gab es auch, als auskam, dass die SBB die deutsche Villa von Andreas Meyer vor dessen Stellenantritt abgekauft hatten.

play SBB-Chef Andreas Meyer. (Thomas Buchwalder)

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