Sarko & Co. wollen den Banken helfen

  • Aktualisiert am 02.01.2012

Die vier wichtigsten EU-Staaten wollen ihre Banken unterstützen. Eine gemeinsame Lösung ist jedoch nicht in Sicht.

Dies haben Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und Italien an einem Sondertreffen im Pariser Élyséepalast beschlossen. Jede Regierung werde zur Überwindung der Krise ihre eigenen Methoden anwenden, sagte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. Man werde sich dabei aber absprechen.

Alle vier Staaten beteuerten, man werde in Not geratene Finanzinstitute unterstützen. Die Europäische Kommission werde sich darüber hinaus bei der Auslegung der Wettbewerbs-Regeln und der Erlaubnis staatlicher Beihilfen «flexibel» zeigen.

Einen europäischen Rettungsfonds nach US-Vorbild wird es aber nicht geben. Eine entsprechende französische Initiative hatte Deutschland zum vornherein abgelehnt.

Man sei sich zudem einig, dass die für die Krise Verantwortlichen auch die Folgen tragen müssten. Auch die Aktionäre der notleidenden Banken müssten einen Teil der Last übernehmen. (SDA)

Das Lächeln täuscht: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hält gar nichts von Sarkozys Plänen.

Top 3

1 Risse bei A380, kaputter Dreamliner Brechen unsere Super-Flieger...bullet
2 Steuerstreit Die UBS rückte Daten der Konkurrenz rausbullet
3 Petroplus Die grösste Zocker-Aktie der Schweizbullet

Wirtschaft