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15 Jahre war Arthur Levinson (59) dem Biotechkonzern Genentech treu. Als der Basler Pharmakonzern Roche die Firma letzten März vollständig kaufte, spülte ihm das einen Mega-Bonus von 359 Millionen Franken aufs Konto, wie die «SonntagsZeitung» berechnen liess.
Der Mega-Bonus wurde fällig, weil Levinson ein riesiges Paket mit Optionen auf Aktien von Genentech hielt. Durch die Übernahme musste Roche ihn für dieses Paket entschädigen.
Aber das ist nicht alles: Damit Levinson bei Genentech auch nach der Übernahme durch Roche an Bord bleibt, erhielt er weitere 8,7 Millionen Dollar.
2,7 Milliarden für entgangene Boni
Die Berechnungen für den Mega-Bonus legte die «SonntagsZeitung» Roche-Insidern vor. Die Berechnung sei realistisch, heisst es: «Levinson hat ungeheuer viel erhalten.»
Roche selbst schlüsselt im Geschäftsbericht die genauen Zahlen nicht auf. Nur die Gesamtsumme, mit denen die Genentech-Mitarbeiter für entgangene Boni entschädigt wurden. Insgesamt 2,7 Milliarden Franken. Das macht im Schnitt über 245000 Franken pro Mitarbeiter.
Um seine Einkünfte muss sich Levinson auch weiterhin nicht sorgen. Seit Anfang März sitzt er im Verwaltungsrat von Roche. In dieser Funktion erhält er mindestens 300000 Franken pro Jahr. Daneben sitzt er auch im Verwaltungsrat des Computerherstellers Apple. (pft)
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Die Übernahme durch Roche brachte Arthur Levinson, Chef von Genentech, einen Bonus von 359 Millionen Franken ein. (zVg)