WINTERTHUR – Der Winterthurer Maschinenkonzern Rieter verkauft sein restliches Chemiefasergeschäft nach Deutschland. Es geht um das Geschäft mit
Maschinen und Anlagen zur Herstellung von synthetischen Endlosgarnen, wie der Konzern mitteilte. Käuferin ist eine Tochter der deutschen Industrieholding Bavaria Industriekapital. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Die Käuferin wird auch die rund 80 Beschäftigten übernehmen, die in
Winterthur letztes Jahr rund 50 Millionen Franken Umsatz gemacht hatten. Rieter war bei der strategischen Überprüfung des Chemiefasergeschäfts zum Schluss gekommen, dass dieses Geschäft selber nicht profitabel weiterentwickelt werden kann. Am vergangenen 22. November hatte Rieter bereits die im Chemiefasergeschäft tätige Tochter im französischen Valence verkauft.