Rekordtief EZB hält Leitzins bei null Prozent

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erwartungsgemäss die Leitzinsen nicht angetastet. Der Schlüsselsatz für die Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bleibe bei 0,0 Prozent, teilten die Währungshüter am Donnerstag in Frankfurt mit.

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Auf diesem Rekordtief liegt er bereits seit März.

Die EZB behielt auch die Strafzinsen für Banken, wenn diese über Nacht überschüssige Liquidität bei der Notenbank horten, auf dem bisherigen Niveau von minus 0,4 Prozent.

Die Notenbank verlängert den milliardenschweren Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren bis Ende Dezember 2017. Sie will allerdings ab April monatlich nur noch 60 Milliarden Euro statt 80 Milliarden Euro in den Markt pumpen. (SDA)

Publiziert am 08.12.2016 | Aktualisiert am 08.12.2016
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  • Günter  Kaußen aus Köln
    09.12.2016
    Europa ist nun auch dort angekommen, wo sich Japan bereits seit 20 Jahren befindet.
  • Daniel  Grob 09.12.2016
    Viel wesentlicher als die Versorgung von Geschäftsbanken mit Geld zum Satz von Null Prozent ist der fortgesetzte Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB zum Satz von Null Prozent. Denn dies heisst nichts anderes, als dass Staaten mit maroden Finanzhaushalten ihren fortgesetzten Schuldenaufbau weiterhin mittels kostenloser Kredite finanzieren können. Dieses Geld fliesst nicht in eine wirtschaftliche Produktivitätssteigerung, sondern dient hauptsächlich der weiteren Ausdehnung von Staatsdefiziten.
  • Koni  Kadir , via Facebook 08.12.2016
    In 48 Monaten ist der Euro erledigt. Die 80 Milliarden monatlich von der EZB kommen nicht in der Realwirtschaft an. Findige Unternehmer nehmen das Geld gerne an und investieren an der Börse. Es tut sich eine gigantische Blase auf. Aktien sind auf Rekordniveau. Der Kleinsparer hält sich von solchen Dingen besser fern. Immobilien an guten Lagen, Gold, Oldtimer oder Ausbildung und Ferien, in dieser Reihenfolge.