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Ein europäischer Staat nach dem andern verspricht Unterstützung. Und die Regierungen garantieren, was selbst einst solide Geldhäuser nicht mehr ohne weiteres können: Dass der Sparbatzen auf dem Konto sicher ist.
Den Anfang machte Irland letzte Woche. Die Regierung stellte eine Staatsgarantie in der Höhe von 620 Milliarden Franken für alle Bankkunden in Aussicht.
Dieser Schritt führte dazu, dass viele Engländer ihr Geld auf die grüne Insel zügelten, um auch von dieser Garantie zu profitieren. Deshalb musste auch London reagieren. In der Folge erhöhte die britische Regierung die Garantie pro Konto von 70000 auf 100000 Franken.
Schweden bietet ebenfalls mehr Einlageschutz und verdoppelte die Garantie pro Konto auf 80000 Franken (siehe Tabelle unten).
In Dänemark, Deutschland, Griechenland und Österreich will man es hingegen wie in Irland machen und eine komplette Staatsgarantie für die Ersparnisse bieten.
In Deutschland wären das im schlimmsten Fall knapp 1900 Milliarden Franken. Woher sie diese Wahnsinnsumme hernehmen soll, weiss die Regierung noch nicht.
| Dänemark | alles |
| Deutschland | alles |
| Griechenland | alles |
| Irland | alles |
| Österreich | alles |
| Norwegen | 376 000 |
| USA | 283 000 |
| Italien | 161 100 |
| Frankreich | 109 200 |
| Japan | 108 000 |
| Kanada | 104 500 |
| England | 100 000 |
| Schweden | 80 000 |
| Portugal | 52 700 |
| Finnland | 39 000 |
| Belgien | 31 200 |
| Spanien | 31 200 |
| Luxemburg | 31 200 |
| Holland | 31 200 |
| Schweiz | 30 000 |
*Maximal geschützter Betrag pro Kunde und Bank, in Franken, Fremdwährungen zu aktuellen Kursen umgerechnet.