Prestige-Auftrag für Schweizer Hubschrauber-Bauer Air Zermatt will Glarner Helis

In Mollis entsteht ein neuer Schweizer Helikopter. Das allererste Exemplar wird ins Wallis an die Air Zermatt ausgeliefert. Für Marenco-CEO Martin Stucki ist das «wie ein Sechser im Lotto».

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Etwas Besseres konnte dem jungen Glarner Heli-Bauer Marenco Swisshelicopter nicht passieren: Die Air Zermatt hat sich für den SKYe SH09 – so sein sperriger Name –entschieden. Der erste Helikopter aus Mollis GL, wird im Wallis für Rettungs-, Arbeits- und Tourismusflüge im Einsatz stehen. «Dass der erste Helikopter an die Air Zermatt geht, macht uns stolz. Das ist für uns wie ein Sechser im Lotto», sagt Martin Stucki (49), CEO von Marenco Swisshelicopter, zu BLICK. Seit Herbst steht er mit der Air Zermatt in Kontakt.

«Es ist eine Win-win-Situation: Wir profitieren vom Wissen der Air Zermatt, sie profitiert von unserem modernen Helikopter.» Das Ganze sei auf eine langjährige Zusammenarbeit angelegt. «Ich werde mir persönlich vor Ort bei Air Zermatt einen Eindruck über ihre Operationen verschaffen», sagt Stucki.

Mechaniker der Air Zermatt werden während der Montage des Helikopters ausgebildet. «So lernen sie ihr künftiges Fluggerät am besten kennen», sagt Stucki. Bei den ersten Einsätzen ist dann ein Mitarbeiter von Marenco im Wallis vor Ort.

Ende Jahr hebt auf dem stillgelegten Militärflugplatz ein dritter Prototyp ab. «Der ist dann relativ nahe an der Serienversion», sagt Stucki. 2017 soll der allererste Heli «made in Mollis» an die Air Zermatt gehen.

Für den einmotorigen Leichthelikopter liegen bereits 80 Bestellungen auf Stuckis Pult, davon fünf besiegelte Kaufverträge. Kosten pro Heli: rund drei Millionen Franken. 

Publiziert am 03.03.2016 | Aktualisiert am 03.03.2016
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3 Kommentare
  • Sepp  Rimensberger 04.03.2016
    Super wieder eine Schweizer Firma im Aufwind. Da könnte doch die Armee auch Helikopter bestellen.
  • Adrian  Menti 03.03.2016
    Der Schweizer Werkplatz wird auch weiterhin bestehen, wenn Schweizer Produkte entwickelt und gebaut werden. Die müssen nicht billig sein, aber von Top Qualität. Darum möglichst viel Geld in die Ausbildung von z.B. Ingenieuren etc. stecken anstatt Tunnels für mehr EU-Verkehr.
  • Roland  Portmann 03.03.2016
    Finde ich super, dass die Schweiz nebst guten Firmen, wie die Firma Pilatus Stans (mit dem PC-21, dem wohl besten Turboprop-Traininsflugzeug der Welt) nun eine weitere Schweizer-Firma mit einem tollen Fluggerät den Luftraum bereichert.