Preise im Europavergleich Unser ÖV ist der teuerste

Schweizer bezahlen für 100 Kilometer Zugfahrt durchschnittlich 51,86 Franken. Das ist laut einer neuen Studie der höchste Preis in Europa.

Neue Studie zeigt: Die Schweiz hat den teuersten ÖV in ganz Europa play
Die Schweiz ist das teuerste ÖV-Pflaster innerhalb von Europa. (KEYSTONE/BRANKO DE LANG) Keystone/BRANKO DE LANG

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Der beispiellose Komfort, die hohe Zuverlässigkeit und das dichte Streckennetz unseres öffentlichen Verkehrs haben ihren Preis. Laut einer heute veröffentlichten Studie des deutschen Online-Reiseplaners Goeuro kosten Zugfahrten bei uns im Vergleich zu anderen europäischen Ländern am meisten.

Umgerechnet zahlen Schweizer im Schnitt 51,86 Franken für eine Strecke von 100 Kilometern, schreibt die französische Presseagentur AFP mit Bezug auf die Studie. Die Preise verstehen sich offensichtlich ohne Vergünstigungen durch Abonnemente.

Auch bei Fernbussen am teuersten

In der Auswertung von Goeuro kommen hinter der Schweiz mit grossem Abstand Grossbritannien, Holland und Belgien. In diesen Ländern zahlen Passagiere für eine Strecke von 100 Kilometern im Schnitt 22,41 bis 25,69 Franken. Im fünfplatzierten Frankreich kostet die Strecke 19,23 Franken.

Auch für Fernbusse ist die Schweiz das teuerste Pflaster. So kostet die Strecke mit dem Reisecar durchschnittlich 17,85 Franken. Goeuro untersuchte für die Auswertung mehr als 300 Millionen Strecken in 40 Ländern zwischen April 2014 und April 2016. (ogo)

Publiziert am 05.09.2016 | Aktualisiert am 05.09.2016
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23 Kommentare
  • Harry  Kant , via Facebook 06.09.2016
    Haben nicht die Grünen oder so vorgerechnet der ÖV sei so günstig in der Schweiz? Jetzt ist er am teuersten? spannend...
  • michel  koeb 06.09.2016
    Dafür unpünktlich, Verspätungen, volle Züge und es wird 2017 nochmals teurer, aber die Grünen behaupten immer noch dass zugfahren seeeeehr günstig sei....logisch , die meisten bezahlen ja nichts weil sie vom Staat leben.....Faulpelze, Parasiten sonst nichts ! ! ! !
    • Marco  Weber 06.09.2016
      Hä? Ich versteh den Zusammenhang von vom Staat leben und ÖV nicht bezahlen nicht? vor allem die "meisten"
    • Ernst  Rietmann aus Weinfelden
      06.09.2016
      Ach Herr Koeb, Sie jammern auf hohem Niveau und benützen dazu noch Wörter auf tiefem Niveau für Mitarbeiter, die sich z.B. bei der SBB tagtäglich für das Wohl der Benützer einsetzen und ihren Job bestmöglich machen wollen. Die Bahn wurde unter anderem teurer, weil das Parlament in Bern der SBB für die Infrastruktur klar höhere Kosten belastete. Wenn Sie z.B. die Zugsinfrastruktur in England ansehen: ein Graus. Und in Deutschland kommen und fahren Züge nicht,ohne dass Passagiere informiert werden
  • Thomas  Abderhalden 06.09.2016
    Ich habe kein Auto und bin auch schon in den meisten westlichen Ländern Zug gefahren. Uralte TGV Einheiten. ICEs deren Neigetechnik zwischen Zürich und Stuttgart jedes 3. Mal ausfiel, bis man wieder schweizer Rollmaterial eingesetzt hat. Der grosse Vorteil ist aber, dass man in der Schweiz fast an jede Ecke den Halbstundentakt oder Stundentakt hat. Klar ist die Verbindung zwischen Mailand und Rom super, aber wenn man dann noch in ein Dorf ausserhalb Rom kommen will...
  • Meier  Thomas aus Rheinfelden
    05.09.2016
    Beispiellose Komfort, dass ich nicht lache. In den Philippinen kann man für 20 Franken 8 Stunden Busfahren und dort funktioniert auch bei heissen Temperaturen die Klimaanlage, was man von der SBB nicht sagen kann. Ok dort geht es nicht ganz so schnell, aber Komfort ist schon da...
  •   , via Facebook 05.09.2016
    "Der beispiellose Komfort, die Zuverlässigkeit (...) haben Ihren Preis." Wenn man bedenkt, dass die Züge (z. B.) ab 16 Uhr 20 von Winterthur nach Baden derart überfüllt sind, so dass man über längere Zeit stehen ( oder auf der Treppe sitzen) muss, so sieht es mit dem Komfort nicht gut aus. Solche Passagiere zahlen für dieses lange Stehen oder auf der Treppe (oder gar am Boden) sitzen viel zu viel Geld.