Potenzial in den USA und China So will UBS-Chef Ermotti wachsen

ZÜRICH - ZH - UBS-Chef Sergio Ermotti will mit seiner Bank vor allem in den USA und in China wachsen. In Europa dagegen macht der UBS die wirtschaftliche Stagnation zu schaffen.

UBS-Chef Sergio Ermotti: «In Europa wächst die Wirtschaft nicht, und wo es kein Wachstum gibt, nehmen auch die Vermögen nicht zu.» play
UBS-Chef Sergio Ermotti: «In Europa wächst die Wirtschaft nicht, und wo es kein Wachstum gibt, nehmen auch die Vermögen nicht zu.» KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Schweizer Homepage sagt es voraus So soll das iPhone 8 aussehen
2 BLICK in die neuen Google-Büros am Zürcher HB Ein WC für Frau, Mann...
3 Schweiz wieder Nr. 1 im Talente-Ranking Die klügsten Köpfe wollen zu...

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1 shares
Fehler
Melden

«In den nächsten drei bis fünf Jahren bleiben die USA und China unsere wichtigsten Wachstumsmärkte,» sagte Ermotti am Samstag im Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung».

Obwohl die Bank in den USA heute einen jährlichen Gewinn vor Steuern von über einer Milliarde Franken schreibt, will der UBS-Konzernchef hier noch weiter zulegen. Die Zusammenarbeit zwischen Wealth Management, Asset Management und der Investmentbank fange erst an, Früchte zu tragen.

«Unser Ziel in den USA ist es, unsere Position als bester nicht-amerikanischer Vermögensverwalter auszubauen.» Dies soll laut Ermotti primär über ein breiteres Angebot und den Einsatz digitaler Kanäle erreicht werden.

Im Europageschäft dagegen setzt die Bank auf den Verdrängungskampf. Die UBS wachse in Europa nur, weil sie der Konkurrenz Marktanteile abnehme und von der Konsolidierung in der Branche profitiere. «In Europa wächst die Wirtschaft nicht, und wo es kein Wachstum gibt, nehmen auch die Vermögen nicht zu», gab Ermotti zu Bedenken. (SDA)

Publiziert am 17.12.2016 | Aktualisiert am 17.12.2016
teilen
teilen
1 shares
Fehler
Melden