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Schlechte Nachrichten: Postchef Ulrich Gygi. (Keystone)
Der Konzern erwirtschaftete letztes Jahr 825 Millionen Franken, 84 Millionen weniger als im Rekordjahr 2007. Ohne einmalige Erträge aus Immobiliengeschäften wäre der Gewinnrückgang noch deutlicher ausgefallen.
Als Gründe für den um 9 Prozent tieferen Gewinn nannte das Unternehmen unter anderem höhere Transport- und Personalkosten, Wertberichtigungen und Volumenrückgänge.
Der Umsatz der Post nahm um 3 Prozent auf 8,98 Milliarden Franken zu. Dafür ist nach Angaben der Post allerdings ausschliesslich der Bereich PostFinance mit einem Plus von 254 Millionen Franken verantwortlich.
In die Zukunft blickt der Konzern skeptisch: Wegen der Wirtschaftskrise, weniger transportierter Briefe und stärkerem Wettbewerb erwartet die Post für 2009 erneut weniger Gewinn. Dabei hat sie wegen der laufenden Sanierung ihrer Pensionskasse und der angestrebten Eigenkapitalaufstockung beträchtlichen Finanzbedarf.
Die heutige Jahresmedienkonferenz der Post ist die letzte des abtretenden Konzernchefs Ulrich Gygi. Er wird im April von Michel Kunz abgelöst, der derzeit noch die Brief- und Paketpost leitet. (SDA/snx)