Politskandal in Südkorea Ermittler durchsuchen Samsung-Büros

SEOUL - In Südkorea wird der Elektronikkonzern Samsung in die Machtmissbrauchsaffäre um Präsidentin Park Geun Hye hineingezogen.

Südkorea: Samsung-Rzzia wegen Politskandal von Park Geun Hye play
Die Lobby des Samsung-Hauptsitzes in Seoul: Der Elektronikriese wird auch in den Skandal um eine Einflüsterin der südkoreanischen Präsidentin hineingezogen. KEYSTONE/EPA YONHAP

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Im Zusammenhang mit dem Politskandal in Südkorea durchsuchten heute Ermittler Büros des Unternehmens Samsung, wie aus Kreisen der Staatsanwaltschaft verlautete.

Im Zentrum der Affäre steht eine Freundin Parks, die sich ohne offizielle Funktion massiv in die Regierungsgeschäfte eingemischt und Einfluss in der Sport- und Kulturwelt ausgeübt haben soll. Der Nachrichtenagentur Yonhap zufolge wird geprüft, ob Samsung einer Tochter dieser Freundin unzulässige finanzielle Unterstützung gewährt habe. Die Tochter war früher Mitglied des südkoreanischen Reitsport-Teams.

Park hat sich für den Skandal bereits zwei Mal öffentlich entschuldigt. Sie steht massiv unter Druck. Am Wochenende gab es gegen sie in der Hauptstadt Seoul eine der grössten Demonstrationen der vergangenen Jahre.

Laut Yonhap wird Park an diesem Dienstag das Parlament besuchen. Dort wolle sie die Spitzen der Opposition treffen. Diese haben die Präsidentin zum Rücktritt aufgerufen. (SDA/stj)

Publiziert am 08.11.2016 | Aktualisiert am 09.11.2016
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