Pöstler per Knopfdruck bestellen Der Briefkasten wird digital

BERN - Die Post will 600 Poststellen abbauen. Selbst der gute, alte Briefkasten bleibt vom Umbau nicht verschont. Nächstes Jahr will der Konzern den Briefkasten der Zukunft testen.

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Die Zukunft des Briefkastens ist digital. Einen neuen Kasten brauchts dafür allerdings nicht. Einzig einen kleinen Knopf, einen sogenannten Smartbutton, benötigt der Kunde. Wer auf diesen drückt, bestellt so den Pöstler nach Hause. Dieser weiss dann, dass er im Briefkasten einen Brief oder ein Paket abholen kann. Der Gang zum Postschalter oder zum nächsten gelben Briefkasten erübrigt sich damit.

Der Knopf funkt auf einem sogenannten LoRaWAN-Netz. Dieses testet die Post aktuell zwischen Bern und Biel. Will die Post die Technik in der ganzen Schweiz einsetzten, wäre ein Bau eines solchen Netztes vorausgesetzt.

Auch per App möglich

Doch es geht auch anders: Alternativ zum Smartbutton gibts auch eine App, mit der man den Pöstler bestellen kann. Zudem ist es möglich, dass sich der Smartbutton mit dem heimisch WLAN verbindet.

Das Projekt geht erst nächstes Jahr in die Pilotphase. Ein konkreter Starttermin ist noch nicht bekannt. Auch nicht bekannt ist, wo der Konzern den schlauen Briefkasten zuerst testen wird. Grundsätzlich werde die neue Technik zuerst mit eigenen Mitarbeitern getestet und erst später öffentlich, hiess es heute an der Medienkonferenz.

Publiziert am 26.10.2016 | Aktualisiert am 27.10.2016
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7 Kommentare
  • Antoinette  Schmid 27.10.2016
    so ein Schrott....die würden lieber zum Service Public schauen und....ich verstehe nicht, wie unsere Bundesräte da einfach zuschauen was passiert. Diese "Abbauer" werden auch mal alt und dann hoffe ich, dass auch sie km-weit gehen müssen um eine Einzahlung zu tätigen, so wie jetzt die älteren Leute müssen, weil sie noch mit Geld Rechnungen bezahlen.
  • Peter  Stark aus Basel
    27.10.2016
    Wenn die Post nicht mehr das sein will, was sie sein soll. Schaft doch gleich die ganze Post ab !
    Es gibt mit der Zeit sicher für alle verschwundenen Dienstleistungen Alternativen.
  • Heidi  Engel , via Facebook 26.10.2016
    Dann hätte ich die Post auch Morgens um 8Uhr wenn man in so Bestellen könnnte, und nicht erst um die Späte Mittagszeit wäre das so?
    • Rolf  Hürlimann aus Siebnen
      26.10.2016
      Liebe Frau Engel! Wahrscheinlich wäre das nicht so, weil alle Leute gerne ihre Post früh hätten und einer muss ja schliesslich der letzte sein.
  • Kurt  Bär 26.10.2016
    Liebe Post, da öffnet sich ein total neues Geschäftsfeld für Euch zusammen mit der Projetidee "Marie". Somit kann man(n)/frau sich zu später Stunde noch einen Postboten an den "Ort der Begegnung bestellen" und schon geht "die Post" dann richtig ab. Müsst einfach noch die Chippendales an Bord nehmen.
  • Hansueli  Müller aus Zürich
    26.10.2016
    schönes Beispiel der Welt von IOT. Internet of Things. Klar ist es zum jetzigen Zeitpunkt evtl. noch nicht allzu sinnvoll. Aber bald wird die Zeit kommen, wo absolut alles mit dem Internet kommunizieren wird, von Kühlschrank bis Briefkasten. Sie mögen sich mit dieser Vorstellung nicht abfinden? Kein Problem. Die heutige junge und auch kommende Generation wird nichts anderes als das kennen.