Plus 130 Prozent! Bitcoin-Jünger warnen vor Crash

Die Mega-Rally der Kryptowährung in diesem Jahr weckt Erinnerungen an das Jahr 2013 als die Bitcoin-Blase platzte. Was den Kurs gegenwärtig so hochtreibt, kann keiner so genau sagen.

Plus 130 Prozent: Bitcoin-Experten warnen vor künstlicher Blase play
Der Bitcoin-Kurs nimmt wieder die 1000-Dollar-Marke in Angriff. Reuters

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Das ist der Traum aller Zocker und Investoren: Ein Plus von mehr als 130 Prozent allein in diesem Jahr. Knapp 440 Dollar war ein Bitcoin Anfang 2016 wert, gestern lag die Kryptowährung bei fast sagenhaften 980 Dollar. Die psychologisch wichtige Marke von 1000 Dollar ist zum Greifen nah.

Dunkle Erinnerungen werden wach: An die Bitcoin-Blase, die 2013 platzte und die digitale Währung dramatisch einbrechen liess. Oder an den Tag im vergangenen August, an dem die Bitcoin durch einen Hackerangriff 20 Prozent an Wert verlor.

Doch was sind Bitcoins überhaupt? Die Idee zu dieser digitale Währung stammt aus der Hackerszene. Seit 2009 ist Internetgeld unter vielen Namen im Umlauf. Bitcoins sind am bekanntesten. Deren Wert ist an keine andere Währung gekoppelt. Man kauft sie auf Handelsplattformen im Netz mit echtem Geld wie Euro oder Dollar.

Bitcoin breitet sich in der Schweiz aus

Seit 11. November gibt es Bitcoins auch an SBB-Automaten, kürzlich nahmen die Wirtschaftsprüfer Ernst & Young am Sitz in Zürich einen Bitcoin-Automaten in Betrieb. Auch in der Stadt Zug kann mit der Zockerwährung bezahlt werden. Es hat den Anschein, dass sich Bitcoin langsam auch in der Schweiz ausbreitet.

Die Preise der Bitcoins werden vor allem in China gemacht. In der Volksrepublik finden laut Experten 90 Prozent des weltweiten Bitcoin-Handels statt – obwohl die chinesische Zentralbank die Kryptowährung verboten hat. Finanzexperten macht die aktuelle Kursexplosion Sorgen.

Kursexplosion schürt Ängste vor Crash

Wie die «Financial Times» heute berichtet, könnte es sich hier um eine neue Spekulationsblase handeln. Selbst Bitcoin-Jünger hätten Schwierigkeiten, den Kursanstieg zu erklären. 

«Es hat etwas vom Wilden Westen», zitiert die US-Finanzzeitung Mark Williams, der an der Boston University unterrichtet. Seit ihrer Geburt verfolgt Williams die Entwicklung von Bitcoin. Was den Preis am Ende wirklich treibt, ist seiner Meinung nach noch immer «unklar». (uro)

Publiziert am 30.12.2016 | Aktualisiert am 05.01.2017
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9 Kommentare
  • Aligatork  Suisse , via Facebook 30.12.2016
    Jeder IT-Freak kann frei seine eigene Kryptowährung ins Leben zu rufen!Darum ist Bitcoin wie andere Währungen nutzlos. Einzige echte nicht beliebig vermehrbare "Währung" für schlechte Zeiten ist Physisches Gold(oder Silber)
  • Martin  Friderich 30.12.2016
    Kevin Schlumpf hat es verstanden, andere scheinen dem Verfasser dieses Artikels zu glauben. Ich haben schon lange nicht mehr so gelacht, als ich von "Hackerwährung" gelesen habe :-) Schon mal etwas von der BLOCKCHAIN gehört, welcher dem BITCOIN zugrunde liegt? Ich kläre "uro" gerne auf, damit er das nächste Mal versteht, wovon er schreibt - "he made my day", danke :-) :-)
  • Elias  Schnitzler aus St. Gallen
    30.12.2016
    Um Unterschied zu den Fiat Währungen wie dem Euro, Franken oder USD kann die Menge nicht erhöht werden, respektive gedruckt werden. Für Anfänger: Die Währungen entwerten sich, das nennt man Inflation. Bitcoin kenn keine Inflation. Das ist eben geil !
    • Max  Stirni 30.12.2016
      Ja aber es steht eben auch jedem Hoschi frei seine eigene Kryptowährung ins Leben zu rufen. Haben Sie sich mal eine aktuelle Liste angesehen? Ist fast länger als ein Telefonbuch. Es steht überhaupt nirgends geschrieben, dass Bitcoin das Rennen macht.

      Wenn Alphabay heute verkündet ab sofort nur noch Litecoins oder einen der 10000 anderen eCoins zu akzeptieren, dann haben Ihre BTCs nicht mal mehr Sammlerwert. Mal sehen wie lange Sie das dann geil finden...
  • Ronald  Schmid aus Miami
    30.12.2016
    Ich traue keiner Waehrung ohne Zentraler "Authority" in den Haenden der Computer Fritzen und Hackern zugleich. Schon gar nicht mit echtem Geld, obwohl auch das mit der Zentralbankenwirtschaft fuer die Elite auch nur versaut wird.
  • Kevin  Schlumpf 30.12.2016
    Denke der Kursanstieg lässt sich darin erklären, dass der chinesische Yuan wird immer schwächer und die Chinesen dürfen nur noch 50k USD equivalent aus dem Land führen 2017. Daher der run in Bitcoins um dies zu umgehen,,, da Geldflüsse in Bitcoins von der Regierung nicht geprüft werden können.
    Angebot Nachfrage .. preis steigt...
    • Pascal  Müller 30.12.2016
      Angebot Nachfrage... Preis steigt.... die Frage ist nur wie lange! Angebot Nachfrage kann ganz schnell auch in die andere Richtung gehen und der Preis fällt. Ich traue den Bitcoins nicht, wer dies tun will, darf das aber gerne machen, einfach nicht jammern wenn dann nichts mehr da ist...
    • Martin  Friderich 30.12.2016
      Ich sehe, Sie verstehen die Materie! Daneben hat auch Indien mit der Entwertung grosser Banknoten einen wesentlichen Beitrag zur Umschichtung beigetragen. Im EU-Raum werden täglich ca. 15000 Bitcoin gehandelt, in China dagegen 5-10 Millionen! Also braucht man keine Angst zu haben, dass wegen diesem Artikel der Kurs einbricht. Aber eine kleine Korrektur schadet nicht, bevor es Richtung 10000$ geht...
    • Martin  Friderich 30.12.2016
      Auch Indien hat dem Bitcoin geholfen als sie die grossen Noten für ungültig erklärt haben. Richtig ist, dass China sowohl im Mining führend ist, wie auch im Handel: 5-10 Millionen Bitcoins werden dort täglich umgesetzt, in Europa gerade mal 10000 Stück