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«Die Hinterlassenschaft der Ära Ospel wird langsam aber sicher zu einer unhaltbaren Hypothek für unser Land», sagt FDP-Präsident Fulvio Pelli.
«Auch die Mitarbeiter der UBS, die sehr gute Arbeit leisten, bezahlen einen hohen Preis für die strategischen Fehler und die Jagd nach Profit um jeden Preis.»
Die SP wirft der früheren UBS-Leitung unter Ospel «Misswirtschaft» vor. Trotz Bundessubventionen sei ein «Kahlschlag beim Personal» nicht zu vermeiden –«auch weil die Bank ihre Bonus- Kultur der fetten Jahre weiter pflegt und Millionen an ihre Kader ausschüttet».
Das Personal zahle nun für die Fehler der alten Garde.
Die SVP kritisiert nicht nur die UBS, sondern auch den Bundesrat.
Indem die Landesregierung das Bankgeheimnis nicht genügend verteidigt habe, trage sie eine Mitschuld am Stellenabbau, sagt Parteisprecher Kevin Grangier.
Mit dem Stellenabbau bürde die UBS der Arbeitslosenversicherung – und damit erneut der öffentlichen Hand – immense Lasten auf, kritisiert die SP.
Die FDP.Die Liberalen sprechen von einem harten Schlag für die Schweiz. Die sozialen und menschlichen Folgen des Abbaus seien schwer, sagt CVP-Vizepräsident Dominique de Buman.
Die FDP fordert einen Kulturwandel insbesondere im Management der UBS. Der freisinnige alt Bundesrat Kaspar Villiger müsse als neuer Verwaltungsratspräsident der Grossbank liberale Tugenden wie Verantwortungsbewusstsein, Qualitätsbewusstsein und Bescheidenheit fördern.
Zudem sei eine leistungsgerechte und nachvollziehbare Entlöhnung nötig.
Die SP plädiert für einen radikalen Umbau der UBS: Das riskante Investmentbanking müsse vom Kredit- und Depotgeschäft abgetrennt werden.
So könne das Systemrisiko für die Schweizer Volkswirtschaft eingeschränkt werden. Für kleinere Strukturen, die weniger gefährlich seien, spricht sich auch die SVP aus. (SDA/gux)
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Sie sind nach der Meinung der Parteien die Schuldigen am UBS-Debakel: Ex-UBS-Chef Marcel Ospel und der Bundesrat. (Blick.ch)