Online-Gigant leidet unter Fake-Shops So frech wüten Gauner auf Amazon

Auf dem Marketplace von Amazon haben Betrüger offenbar leichtes Spiel. Sie ködern Kunden mit vermeintlichen Schnäppchen. Dabei sind sie nur auf deren Geld scharf.

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Immer wieder im Visier von Betrügern: Der Online-Gigant Amazon. Reuters

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Nicht nur bei Kunden, die ein Schnäppchen machen wollen, ist der Online-Gigant Amazon beliebt. Sondern vermehrt auch bei Gaunern, die ein krummes Ding drehen wollen. Vor Weihnachten scheinen die Betrugsfälle nun zuzunehmen, wie verschiedene deutsche Onlineportale berichten.

Die Masche ist immer die gleiche: Betrüger kapern seriöse Online-Shops auf dem Marketplace bei Amazon. Dann bieten sie vor allem Elektrogeräte zu tiefen Preisen an. Zuweilen gewähren sie einen Rabatt von bis zu 50 Prozent auf die gängigen Listenpreise. Und verdrehen Kunden mit diesen Fake-Angeboten gehörig den Kopf.

Scharf auf Kreditkarten-Daten

Wer anbeisst, der hat schon fast verloren. Denn die Gauner nehmen per Mail mit ihm Kontakt auf. Sie drängen ihn dazu, die Bezahlung nicht über Amazon abzuwickeln. Sondern die Daten seiner Kreditkarte bei Bezahldiensten wie Paypal oder Paysafe anzugeben.

Kurz darauf ist das Geld futsch. Die bestellte Ware trifft aber nie beim Kunden ein. Und wehren kann sich das Opfer auch nicht. Denn Amazon haftet nur für Bestellungen, die über das eigene Bezahlsystem beglichen wurden. Experten werfen Amazon vor, zu wenig gegen die Betrügereien zu unternehmen. (pbe)

Publiziert am 16.11.2016 | Aktualisiert am 28.12.2016
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7 Kommentare
  • Waldemar  Hugentobler aus Dietikon
    17.11.2016
    Das ist mir auch schon passiert, aber sobald man per Mail kontaktiert wird, ist der Fall ja eigentlich klar und man muss schon recht naiv (oder gierig) sein, wenn man da drauf reinfällt!
  • Theodor O.  Meier 17.11.2016
    Grundsatz Nummer 1: Kreditkartendaten nie (NIE!) per Mail verschicken. Selbst wenn ich diese bei einem seriösen Hotel zur Sicherung der Buchung angeben muss, mache ich das telefonisch.
  • Alexandra  Weber aus Kloten
    17.11.2016
    Alle diese Giganten wie Amazon etc. schliessen. Einkauf wieder wie normal, in den Laden gehen - KEIN Internet-Shopping mehr. Das eliminiert klar diese Gaunereien.
    ewz
  • Thomas  Müller 17.11.2016
    Wo ist das Problem? Der Kreditkartengesellschaft mitteilen, dass man die Ware nie erhalten hat, diese leitet den Fall an die Betrugsabteilung weiter und man erhält das Geld zurück...
    • erich  kaufmann 17.11.2016
      Jetzt noch wird der Schaden auf alle verteilt, doch ist das Bare mal Geschicht, tragen sie den Verlust! Wetten wir?
  • Stefan  Fankhauser 17.11.2016
    Warum Vorwürfe an Amazon? Vorwurf an gierige Käufer! Eigentlich weiss doch jeder: wer billigst kauft, kauft zweimal! Zudem ist jeder selber schuld, der das Amazonbezahlsystem umgeht! Warum soll man das tun? Wenn ein Verkäufer zur Eile drängt, ist immer was faul! Aber die Dummen sterben halt nie aus!