Obwohl sie dort nicht funktioniert Chinesen kaufen Schwulen-App

Grinder hat einen neuen Besitzer, eine Firma aus China. Die hat 93 Millionen Dollar für die Dating-App auf den Tisch gelegt.

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Grindr ist die beliebteste Dating-App für Homosexuelle. Grindr.com

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Grindr ist die populärste Dating-App für Homosexuelle. Jetzt hat sie einen neuen Besitzer: Ab sofort gehört  Beijung Kunlun Tech 60 Prozent der Firma. Stolze 93 Millionen Dollar hat der Spieleentwickler aus China für die App hingeblättert.

Wie die «BBC» berichtet, hat das Unternehmen die Übernahme der Börse in Shenzen bereits bekannt gegeben. Die restlichen Anteile bleiben in Besitz von Gründer und CEO Joel Simkhai und seinen Angestellten.

Selber gewachsen

Bei ihrem Start war die App damit ein technischer Vorreiter. Inzwischen nutzen auch andere Dating-Plattformen wie Tinder ähnliche Technologien. «Fast sieben Jahre lang hat Grindr sein Wachstum selbst finanziert. Jetzt haben wir dieses Investment in unsere Firma akzeptiert, um noch schneller wachsen zu können», schreibt Simkhai in einem Blog-Eintrag.

Grinder gibt es seit 2009. Die Nutzerzahl wächst rasant. Zur Zeit ist Grindr in 196 Länder erhältlich. Paradox: in China ist die Dating-App nicht erhältlich. Ob sich das bald ändern wird?

Für Kunlun bedeutet die Investition den Einstieg in ein neues Geschäftsfeld. Das Unternehmen ist bislang vor allem in der Online-Spiele-Branche aktiv. (bam/sda)

Publiziert am 12.01.2016 | Aktualisiert am 12.01.2016
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Schwule zittern: So funktioniert der Grindr-Hack

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