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Eine Anzeigetafel zeigt die Entwicklung des Nikkei und den Yen-Kurs, darunter flimmert Barack Obama über den Bildschirm. (Keystone)
Der Nikkei-Index in Tokio legte bis zum heutigen Handelsschluss 4,5 Prozent zu. In der Hoffnung auf mehr Klarheit über den künftigen US-Kurs in der grössten Weltwirtschaftskrise seit 80 Jahren legten vor allem Exportwerte zu.
Die Börse in Seoul gewann bis zum Ende des Handels 2,4 Prozent, die Märkte in Sydney 2,9 und in Neuseeland 1,5 Prozent. Die Kurse in Hongkong standen gegen Mittag (Ortszeit) 5,7 Prozent im Plus, in Singapur 4,3 und in Shanghai 2,7 Prozent.
Nur im indischen Bombay sowie in Taipeh verloren die Börsen. In den USA hatte die Wall Street bereits am Vorabend mit einem deutlichen Plus von 3,3 Prozent geschlossen.
Der haushohe Sieg Obamas «zeigt, dass die Amerikaner mehr Reformen wollen. Das ist ein guter Stimulus für die Wall Street», sagte ein Händler in Hongkong.
Nach Ansicht eines Analysten an der Tokioter Börse bevorzugten die Märkte im Allgemeinen zwar einen republikanischen Präsidenten in den USA, dies habe sich mit der Finanzkrise nun aber geändert.
Obama hat in seinem Wahlprogramm Steuersenkungen für 95 Prozent der Steuerzahler versprochen, was die Binnenkonjunktur in den USA ankurbeln dürfte. Der Wahlsieger versprach zudem, 50 Mrd. Dollar in die Infrastruktur zu investieren. (SDA)