Neues Tür-zu-Tür-Konzept Die SBB machts mit BMW

Die SBB führen eine neue Klasse ein: «SBB Green Class» nennt sich diese. Dahinter verbirgt sich unter anderem die Automarke BMW.

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Jetzt gibt Andreas Meyer (55) Vollgas: Was der SBB-Chef erst kürzlich in einem Zeitungsinterview angedacht hatte, soll schon in einer Woche der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dies geht aus einer Einlandung an die Medien hervor.

Elektrofahrzeuge von BMW?

Zusammen mit BMW und der ETH Zürich haben die SBB ein Tür-zu-Tür-Konzept entwickelt. Dieses nennt sich «SBB Green Class» - das Green könnte dabei für die Elektrofahrzeuge von BMW stehen.

«Ich bin auch ein Zug»: Der BMW i3 rollt wohl bald für die SBB. play
«Ich bin auch ein Zug»: Der BMW i3 rollt wohl bald für die SBB.

In einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» sagte Meyer kürzlich, es seien Modelle möglich, «die auf Sharing oder andere Formen der Zusammenarbeit» beruhten. Bahnhöfe könnten so zu Mobilitäts-Hubs werden.

Züge könnten im Depot bleiben

Konkret: Wenn die Auslastung zu niedrig sei, könnten die Züge im Depot bleiben. Stattdessen dürften etwa Autos zum Einsatz kommen.

Welche Strecken davon betroffen sein könnten, ist noch nicht bekannt. Am 26. Oktober sollen mehr Informationen vorliegen.

Publiziert am 20.10.2016 | Aktualisiert am 30.11.2016
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  • Hans  Grüter 21.10.2016
    Die Autofahrer zahlen also Abgaben, die in den ÖV gesteckt werden. Die SBB spart Kosten, indem sie unausgelastete Züge im Depot lässt und schickt die Passagiere auf die Strasse, wo sie dann den zahlenden Autofahrern den Platz wegnimmt. Sowas gibt es echt nur in der Schweiz.
  • Hanspeter  Honsperger aus Laupen
    21.10.2016
    Da kommt doch noch jemand mit einem Kinderwagen ??? Mein Koffer muss auch noch mit !! Wau, mein Hund auch noch ?
    Das sind keine Utopien, sondern die Realität wie ich sie in 38 Dienstjahren erlebt habe beim ÖPNV , weil wir mal einen Geschäftsführer hatten der in den Frequenz schwachen Zeiten um spahren einen Kleinbus einsetzte !
  • Max  Neeser aus Zofingen
    21.10.2016
    Dieser Meyer mit seinem Gefolge kostet der SBB nur viel Geld. Die Züge im Depot stehen lassen und BMW Autos einsetzen? 1. Der Fahrgast muss dann mit anderen Reisenden u. Gepäck in so eine kl. Kiste steigen. 2. Was passiert wenn plötzlich eine Wandergruppe einsteigen wollen? Herr Meyer ihr Vater hatte bei der SBB seinen Lohn verdient u. dafür gearbeitet, Sie Spinnen von einem Tag zum Anderen mehr mit so Zukunft Ideen!
  • Markus  von Gunten aus Bern
    20.10.2016
    Da hat sich die SBB mit einem Hersteller ins Bett gelegt, der einen der höchsten Flotten-CO2-Ausstoss hat. Gratuliere. Erstaunlich, dass nicht gleich alle mit Maseratti Quattroporte fahren.
  • sesamaus  derkischte aus Bern
    20.10.2016
    Die SBB sollte sich eher auf die momentanen Probleme konzentrieren wie "Maximale Verfugbarkeit des Schienennetzes " und " das Garantieren der Peronensicherheit"... Alles andere ist Beilage..