Neuer Job für den Olympiasieger Gian Simmen hilft Jungfraubahnen auf die Sprünge

INTERLAKEN BE - Das Wintergeschäft steckt in der Krise. Der Ex-Snowboardprofi Gian Simmen baut nun Half-Pipes in Grindelwald. Und soll so helfen, wieder mehr Gäste auf die Piste zu bringen.

Simmen feierte 1998 den Olympiasieg in Nagano. play
Gian Simmen arbeitet neu für die Jungfraubahnen. David Birri

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Die Jungfraubahnen wollen ihr Wintergeschäft ankurbeln. Kürzlich verkündeten sie ihre Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Skigebiet Sölden. Die Berner Oberländer wollen von den Ösis lernen. Nun legen sie nach und holen einen Wintersport-Promi an Bord: Ab nächster Woche wird Halfpiepe-Olympiasieger Gian Simmen (39) für die Jungfraubahnen arbeiten.

So wird die Schweiz zum Schnäppchen 

Er wird Verantwortlicher des Funparks White-Elements auf Grindelwald-First, heisst es in einer Mitteilung. Simmen wird dort künftig Halfpipe fräsen, Kicker schaufeln und Rails montieren. Die Jungfraubahnen wollen damit Grindelwald als Freestyle-Wintersportdestination weiter stärken. Gleichzeitig soll der Bündner aber auch die Werbetrommeln rühren – als Markenbotschafter der Jungfraubahnen im Wintersport.

Simmen als Werber

Zudem soll Simmen auch als Werber arbeiten und Inhalte für Werbung, Internetseite und Social Media-Kanäle produzieren. «Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung bei den Jungfraubahnen», sagt er. «Ich werde mein ganzes Know-how und Netzwerk in die Entwicklung des White-Elements Parks einfliessen lassen.»

Erfahrungen dafür sammelte er zuletzt als Projektleiter bei einer Berner Kommunikations-Agentur, wo er etwa Projekte für den Schweizer Fussballverband umsetzte. (bsh) 

Publiziert am 26.10.2016 | Aktualisiert am 05.01.2017
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5 Kommentare
  • Dani  Rosso 27.10.2016
    Sehe ich auch so.. Habe aber echt noch eine Frage: wo hat es junge Berge in der Schweiz... würde gerne mal dort hin... fährt sich sicher faltenfrei....MfG
  • michel  koeb 27.10.2016
    Das Problem sind nicht die Pisten oder die Angebote der Winterstationen...sondern die Preise und das Service ..basta ! Wie lange wollen die Hotels und Restaurant das nicht begreifen ? alles Holzköpfe ! Ein Teller Spaghetti im Bergretaurant für 25.- das geht einfach nicht mehr....und eine Ski-Tageskarte für 150.- auch nicht verdammt nochmals ! Das Berner-Oberland war immer eine Abzocker-Region....immer !
  • Paul  Meier aus Bergdietikon
    27.10.2016
    Ich denke mir nicht dass das viele helfen wird - einen guten Funpark hatte das Firstgebiet bereits - wenn es wieder kaum Schnee hat (wie die letzten beiden Jahre) bis tief in die Skisaison rein. Die Skigebiete müssten also vor allem mit Frau Holle ins Gespräch kommen. Aber zugegeben, das ist nicht sehr einfach....
  • Ernst  Uebersax 27.10.2016
    Skifahren ist ein teurer Sport und Familien mit Kindern für viele zu teuer. Da können auch keine Berater aus Sölden helfen oder ein Werber wie Simmen. Bei allen Preisvergleichen werden immer nur die Preise für Tages- oder Wochenkarten verglichen. Das ist aber nur eine Position bei den Kosten. Den Preis für Hotel und vor allem für Essen und Getränke gehört auch in diese Preisvergleiche. Diese Positionen sind in der Schweiz erheblich teurer. Der Service ist in Österreich sicher besser.
  •   27.10.2016
    Meine Güte, es kommen doch nicht mehr Gäste wegen ein paar Halfpipes. Die wenigen Jungen die das fahren, bringen nicht das grosse Geld. Grindelwald hat ein paar alte Berge. Ebenso die Hotels und deren Gäste. Es ist kein Jugendmekka das vor Freude sprudelt. Zu wenig wird PR gemacht und die wirklich schönen Pisten gezeigt. Es braucht Jahre um aus etwas eingeschlafenem etwas dynamisches zu machen. Viel Glück