Neuer Ärger für Schlossherr Christian Baha Jetzt sind auch noch die Goldmünzen weg

STETTFURT TG - Im Thurgau wird er von den Gewerkschaften kritisiert, zu Hause bestehlen ihn die eigenen Vertrauten: Finanzmanager Christian Baha hat kein Glück mit seinen Untergebenen.

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Schlossherr Christian Baha: Der Finanzmanager wurde von einem Kadermann bestohlen.  zvg

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Dem österreichischen Finanzmanager Christian Baha (48) bleibt nichts erspart. Im Thurgau droht ihm die Gewerkschaft Unia mit Klagen, weil er seine Arbeiter bei der Renovation von Schloss Sonnenberg in Stettfurt TG zu Löhnen unter dem Schweizer Gesamtarbeitsvertrag schuften liess.

Nun wird bekannt, dass er von einem Kadermann hintergangen wurde. Der Ex-Bauleiter auf Schloss Sonnenberg hat Baha Gold- und Silbermünzen im Wert von 3,5 Millionen Franken geklaut. Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt bestätigt gegenüber BLICK entsprechende Medienberichte.

Baha hatte die Münzen auf Schloss Frohsdorf in Niederösterreich einbetonieren lassen. Angeblich wussten nur ganz wenige von dem Versteck. Der Täter flog auf, als er den Schatz zu Geld machen wollte. Zusammen mit einem Komplizen sitzt er in Untersuchungshaft. Der Grossteil der Beute wurde sichergestellt. 

«Der Schock war gross», zitiert die «Kronen Zeitung» Schlossherr Baha. «Dass es sich um einen langjährigen Mitarbeiter von mir handelt, ist natürlich besonders enttäuschend.» Er sei immer ein Fan von Geldanlagen in Gold und Silber gewesen.    

Seit dem Abgang des Kadermannes sei die Baustelle von Schloss Sonnenberg führerlos gewesen, sagt Unia-Mann Stefan Brülisauer. Von den zu Spitzenzeiten über 30 Angestellten wurden inzwischen bis auf eine Handvoll alle entlassen.

Die aus Österreich und Polen stammenden Arbeiter seien davon ausgegangen, dass sie bis mindestens Ende nächstes Jahr beschäftigt würden, sagt Brülisauer. Ein Teil von ihnen gehe nun in der Schweiz stempeln.    

Ein Sprecher von Bahas Betreiberfirma betont hingegen, dass die Arbeiten «plangemäss» über die Wintermonate eingestellt und im Frühling wieder aufgenommen würden. Der Münzdiebstahl habe keine Auswirkungen auf die Renovierung des Schlosses.

Publiziert am 10.12.2016 | Aktualisiert am 10.12.2016
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2 Kommentare
  • Georg  Kuster 10.12.2016
    Jeder weiss, dass man geklaute Goldmünzen einschmelzt und sich mit dem Goldpreis zufrieden gibt. Das müsste doch auf der Diebstahlschule schon im ersten Semester unterrichtet werden.
  • Abbas  Schumacher aus Basel
    10.12.2016
    Würde mal den Maurer fragen der sie eingemauert hat? So ein Versteck funktioniert nur, wenn man es selber macht! Zudem, verwundert es nicht, er scheint in allem, seine eigenen Ideen zu haben,, auch wen man für wie viel Geld arbeiten lässt. Hoffe nur für die Arbeiter, dass er sein Werk am Schloss noch anständig zu Ende bringt!