Neue Regelung Airbnb wirft Rassisten raus

Der Wohnraumanbieter Airbnb verlangt, dass jede Person unvoreingenommen behandelt wird. Wem das nicht passt, fliegt aus dem Programm - für immer.

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Airbnb toleriert keine Unterscheidung nach Herkunft oder Religion.  Screenshot

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Mieten und Vermieten leicht gemacht. Dafür steht Airbnb. Das Angebot ist global und so auch dessen Kundschaft. Ob in Delhi oder San Francisco: Mit nur wenigen Klicks lässt sich eine Unterkunft buchen oder auch vermieten. 

Dabei spielt es für den Dienstleister für Wohnraum keine Rolle, woher der Airbnb-Kunde stammt und welcher Rasse oder Religion dieser angehört. Gleiches gilt auch für die sexuelle Orientierung oder Volkszugehörigkeit der Teilnehmer.

Das verlangt der Dienst jetzt auch von seinen Nutzern: Per 1. November führt der weltumspannende Wohnraumvermittler eine neue Regelung ein. Laut dieser muss sich jeder User bereit erklären, die genannten Punkte zu respektieren und jede Person vorurteilsfrei und unvoreingenommen zu behandeln.

Konkret: Wer dieser Bestimmung nicht zustimmt, wird von Airbnb ohne wenn und aber ausgeschlossen. Das Konto wird gelöscht. Und eine Teilnahme ist dann nicht mehr möglich.

Airbnbn schreibt dazu: «Du kannst die Airbnb-Website dann weiterhin durchstöbern, aber du kannst keine Buchungen mehr durchführen oder Gäste aufnehmen.» (hoa)

Publiziert am 29.10.2016 | Aktualisiert am 29.10.2016
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3 Kommentare
  • Peter  Klein , via Facebook 29.10.2016
    Ich bin zwar sehr viel International unterwegs und habe aber Airbnb noch nie gebucht, diese Regelung finde ich nicht aber super. Bei meinen nächste Buchungen werde ich aus genau diesen Gründen Airbnb buchen!!
  • Andreas  N. aus Zürich
    29.10.2016
    Es sollte doch jedem Anbieter freigestellt sein, welche Gäste er beherbergen will oder nicht. Ich finde das gar nicht gut. Immer nur verbieten, verbieten.
    • Johann  Schreiber aus Zürich
      29.10.2016
      Es sollte aber auch jedem Online-Buchungsportal freigestellt sein, welche Anbieter sie zulassen wollen. Oder wollen sie Airbnb verbieten, ein Verbot auszusprechen? Das wär ja dann schon fast unverschämt ironisch