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Die Kinderflocken Cheerios von Nestlé werden 2015 weniger Zucker und Salz enthalten.
(ZVG Nestlé)Gute Nachricht für Eltern und Kids. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé will mit seinem amerikanischen Partner General Mills den Zucker- und Salzgehalt in seinen Frühstücksflocken senken.
Nestlé und General Mills haben 1990 das Gemeinschaftsunternehmen Cereal Partners Worldwide (CPW) mit Sitz in Lausanne gegründet. Zusammen sind die beiden Konzernen in mehr als 140 Ländern mit ihren Flakes präsent.
Nun wollen die Partner bei 20 Frühstücksflocken für Kinder und Jugendliche die Zusammensetzung ändern. Der Zuckergehalt soll laut der Nachrichtenagentur «Reuters» um 24 Prozent und der Salzgehalt um 12 Prozent gesenkt werden. Betroffen sind Marken wie Cheerios oder Nesquik.
Was das für eine einzelne Portion Flocken heisst, erklärt Hilary Green von Nestlé: «Eine Portion Cerealien wird 9 Gramm Zucker oder weniger haben. Beim Salz werden es höchstens 135 Milligramm sein.» Die ersten zucker- und salzarmen Frühstücks-Flocken kommen weltweit und damit auch in der Schweiz Ende 2015 auf den Markt.
Hinter dem Engagement von Nestlé stecken auch handfeste wirtschaftliche Überlegungen. Laut der Weltgesundheitsorganisation litten 2010 mehr als 42 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Übergewicht.
«Eine gewisse Anzahl von Müttern will nicht, dass ihre Kinder so viel Zucker essen, wie sie es derzeit tun», sagte Jeffrey Harmening, CEO von CPW gegenüber «Reuters». «Das ist für einige eine Barriere, Frühstücksflocken einzukaufen.»
Aber nicht nur dem Zucker und Salz in den Frühstücksflocken geht es an den Kragen. Nestlé hat bereits zwischen 2000 und 2010 den Zuckergehalt bei allen Produkten um 10 Prozent gesenkt. Der Salzgehalt nahm in den vergangenen zehn Jahren um über 12'000 Tonnen ab.
CPW ist nach Kellogg’s der zweitgrösste Hersteller von Frühstückscerealien. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 4000 Mitarbeiter.
In Orbe (VD) unterhält CPW ein Innovationszentrum für Frühstücksflocken. Eigene Produktionsstätten in der Schweiz gibt es keine. Die Flocken werden alle im Ausland an 13 verschiedenen Standorten produziert. (cst)
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