Nach Tuifly-Grounding Air Berlin muss Flug ab Zürich streichen

ZÜRICH - Die deutsche Airline Tuifly blieb heute am Boden. Das bringt auch die Partnergesellschaft Air Berlin ins Trudeln. Diese musste in Zürich einen Flug nach Palma de Mallorca annullieren. Es dürfte weitere Ausfälle geben.

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Das Grounding der deutschen Fluggesellschaft Tuifly trifft auch die Partner-Airline: In Zürich musste Air Berlin heute kurzfristig einen Flug nach Palma de Mallorca streichen.

Dem Vernehmen nach blieb das dafür vorgesehene Flugzeug schon in Italien am Boden. Dort musste es wegen schlechtem Wetter zwischenlanden. Aufgrund der «Duty Time» – die Pflichtarbeitszeit – habe die Crew anschliessend nicht mehr nach Zürich weiterfliegen können. Air Berlin konnte in der kurzen Zeit offenbar kein neues Personal auftreiben.

Der Flughafen Zürich bestätigt auf Anfrage die Informationen von BLICK. Mehr konnte die Medienstelle dazu aber nicht sagen. Auch nicht Air Berlin. Die Fluggesellschaft werde zurzeit mit Medien-Anfragen überhäuft. 

Ausfälle werden anhalten

Die Probleme bei Air Berlin dürften anhalten: «Wir rechnen in den nächsten Tagen mit weiteren Flugausfällen», sagt Sprecher Tobias Spaeing. Allein heute habe der Partner Tuifly insgesamt 90 Flüge bei Air Berlin nicht durchgeführt. Davon würden sie voraussichtlich 40 Flüge durch eigene Crews und Subcharter abdecken. 50 Flüge müssen gestrichen werden.

Tuifly and Air Berlin delays play
Das Tuifly-Grounding bringt auch die Partner-Airline ins Trudeln. JULIAN STRATENSCHULTE

Bei Tuifly blieben heute die Flieger am Boden. Von 108 Flügen konnte die Airline nur zehn durchführen. Ein Grossteil des Kabinenpersonals hat sich zuvor aus Protest krank gemeldet. Sie reagieren damit nach Aussagen von Gewerkschaftern auf die Pläne der Konzernführung, aus Tuifly und Teilen von Air Berlin ein neues Ferienflugunternehmen zu schmieden.

Publiziert am 07.10.2016 | Aktualisiert am 16.01.2017
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  • drafi  schweizer aus berg
    07.10.2016
    manchmal sind diese Streiks schwer zu verstehen, dass niemand Glücklich sein wird wenn er den Job verliert ist auch klar, doch mit diesen Streiks, Krankmeldungen, da werden Unsummen an Kosten verursacht, die ist das eine, was man jedoch Tausenden Fluggästen antut ist das andere, die Streikenden verderben zumeist eigenen Landsleute Ferien, Geschäftsreisen etc. und die können ja nun überhaupt nichts dafür, nein, mit ihren Billigflügen hat die Air-Line sich selbst bestraft, und ihre Angestellten