Nach sexueller Belästigung Unia-Burger kündigt & darf sich dafür weiterbilden

Jetzt ist es definitiv: Roman Burger hat bei der Unia seine Kündigung eingereicht. Dafür «belohnt» ihn sein ehemaliger Arbeitgeber mit 40'000 Franken Kosten für eine Weiterbildung.

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Die Gewerkschaft Unia und Roman Burger (39) haben eine Einigung gefunden. Der frühere Chef der Sektion Zürich-Schaffhausen hat gekündigt und verlässt Unia auf Ende Januar. Dies schreibt die «Luzerner Zeitung» in ihrer Online-Ausgabe.

Dafür übernimmt sein Arbeitgeber allfällige Kosten für eine Weiterbildung. Man werde Burger darin unterstützen, einen neuen Job zu finden. Bis zu 40'000 Franken soll Burger dabei erhalten, sagte Unia-Sprecher Pepo Hofstetter gegenüber der «Luzerner Zeitung». 

Burger wurde von der Unia vor gut einem Monat freigestellt, nachdem bekannt wurde, dass er bei der Unia Mitarbeitende mit schlüpfrigen SMS sexuell belästigt hatte. Die Unia-Chefin Vania Alleva (47) sprach von «schweren Fehlern». Roman Burger arbeitete insgesamt 18 Jahre für die Gewerkschaft.

Publiziert am 21.10.2016 | Aktualisiert am 21.10.2016
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14 Kommentare
  • Prisca  Dousse 21.10.2016
    Na prima❕ Nach 18 Jahren den Job verlieren ist sicher nicht einfach.Aber,wie viele stehen auf der Strasse.plötzlich und ohne Perspektiven? Ohne Aussicht auf eine neue Stelle und ohne bezahlte Weiterbildung und OHNE Selbstverschuldung..das Leben ist wirklich nicht immer gerecht.
  • Josef  Villiger 21.10.2016
    Mit grosser freude nehme ich zur kenntnis, dass nur wenig foristen sich äussern, mehrheitlich negativ. Schade, dem eerten herrn gebührt ein wochenlanger applaus, er hat alle richtig gemacht. Hat unia bestätigt, dass er nicht noch nebein ein spezialmandat innehat? Ich hab es nicht gesehen. Unbedingt die häufigkeit der medialen unia präsenz verfolgen, die wird lange nicht mehr in erscheinung treten. Die braven zwangsbeitragszahler ausländischer provenienz der unia werden ruhig BLEIBEN und tuggen.
  • Paul  Meier aus Bergdietikon
    21.10.2016
    Da kann man nur eines sagen: "Wasser predigen und Wein trinken"..... Sonst holen die Gewerkschaften immer den Holzhammer raus... aber selber machen sie es keinen Deut besser....
  • Arthur  Keller aus Dietikon
    21.10.2016
    Da müssen sich die Arbeitnehmer schon ganz intensiv hinterfragen, ob sie weiterhin in dieser Gewerkschaft Mitglied sein wollen und die saftigen Beiträge leisten wollen. Goldene Fallschrime scheint ja echt in Mode zu kommen.
  • August  Sommerhalder aus Amriswil
    21.10.2016
    Da dürfen sich die UNIA-Mitglieder aber freuen, dass ihre Beiträge zur Weiterbildung eines Ex-Funktionärs verwendet werden.