Nach Prämien-Schock 1 Mio. Schweizer wechseln die Krankenkasse

ZÜRICH - Die Krankenkassen-Prämien steigen dieses Jahr durchschnittlich um 4,5 Prozent. Mehr als eine Million Schweizer werden deshalb ihre Versicherung wechseln.

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Dieses Jahr wird eine rekordhohe Wechselquote erwartet. Gaetan Bally

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Der Prämienschock zeigt Wirkung: Mehr als jeder Achte wird seine Krankenkasse wechseln. «Wir rechnen dieses Jahr mit einer rekordhohen Wechselquote von elf bis zwölf Prozent», sagt Felix Schneuwly (56), Krankenkassen-Experte beim Vergleichsdienst Comparis.

Das hat zwei Gründe: «Neben dem hohen Prämienanstieg müssen 570’000 Personen ohnehin wechseln, weil ihre Krankenkasse schliesst.» Wer seine Grundversicherung noch ändern will, muss sich jedoch beeilen.

So viel Zeit bleibt noch

Bis spätestens am 30. November muss die Kündigung bei der Krankenkasse auf dem Tisch liegen. Denn bei der Kündigung der obligatorischen Grundversicherung gilt der Eingangsstempel der Kasse – und nicht der Poststempel.

Der Versicherer muss die neue Prämie spätestens bis zum 31. Oktober mitgeteilt haben. Comparis empfiehlt, die Kündigung spätestens am 28. November eingeschrieben abzusenden, damit die Kündigung rechtzeitig eintrifft. (bsh)

Publiziert am 17.11.2016 | Aktualisiert am 18.11.2016
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21 Kommentare
  • Marco  Gisler 18.11.2016
    Ich war jetzt 9 Jahre bei der gleichen Kasse, aber dieses Jahr war die Erhöhung knapp 10 Prozent. Ist zwar in Franken gerechnet bei einer Franchise von 2500. immer noch nicht die Welt, aber wo kommt man heutzutage noch mit so einer Erhöhung durch? Da gehts dann auch ums Prinzip.
  • monika  brand aus villieu-loyes-mollon
    18.11.2016
    Ich lebe im Ausland mit Einheitskrankendasse und bin glücklich damit. Dazu habe ich eine private Zusatzkrankenkasse die aber schon immer mal ein paar Fränkli teurer wird. Doch damit kann man leben.
    Ich denke irgenwann wir es auch in der Schweiz eine Einheitskk geben, denn diese Preispolitik der KKs kann nicht immer so weiter gehen.
  • Mario  Elser aus Allschwil
    18.11.2016
    Auch Comparis verdient dabei kräftig mit.Comparis wird von den Krankenkassen Jahr für Jahr mit mindestens 10 Millionen Franken für ihre Vergleichsdienste entschädigt.Die Krankenkassen verbuchen dies als Werbe-oder Verwaltungsaufwand.Das ganze Prämienkarussell wird letztendlich von uns obligatorisch Krankenkassenversicherten berappt.Eine Ende dieses Krankenkassenwahnsinns ist leider nicht absehbar.
  • Daniel  Kohler aus Wohlen
    18.11.2016
    Egal wie oft man die Kasse wechselt und ob man einen höheren Selbstbehalt wählt, das Grundproblem löst das nicht. Alle jahre wieder kommt der Prämienschock.
  • Adrian  Züger 18.11.2016
    Kann mir jemand erklären wieso ich bei der Grundversicherung bis zu 50.- Unterschied habe für die gleichen Leistungen.
    Hat das mit den verschieden hohen Löhnen der CEO zu tun bei den Krankenkassen????
    • Samuel  Brechbühler , via Facebook 18.11.2016
      Bei der Grundversicherung sind /- 5 Prozent Verwaltungskosten. 95 Prozent sind Leistungen die ausbezahlt werden.
      Ihre Prämie entspricht daher /- den Leistung die durch die Versicherten ihrer Kasse in Ihrer Region bezogen wuren.
      Wenn viele "gesunde" sich zusammen tun um zu sparen, fehlen diese guten Prämienzahler bei den alten Kassen.

      An die jährlichen Wechsler: Besten Dank für die Solidarität.