Nach Kinderarbeit-Vorwürfen Ferrero trennt sich vom Spielzeug-Zulieferer

Der Süsswarenhersteller Ferrero hat sich von einem rumänischen Zulieferer getrennt. Diese Woche kamen Vorwürfe auf, dass dieser Kinder beschäftigen würde.

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Nach einem Bericht über angebliche Kinderarbeit bei der Produktion von Überraschungseiern in Rumänien hat sich der Süsswarenhersteller Ferrero von einem rumänischen Zulieferer getrennt. Dies teilte Ferrero Deutschland am Freitag in Frankfurt mit.

Zwar habe man zunächst keine Hinweise auf Kinderarbeit bei der Produktion der Ü-Eier gefunden, wohl aber «Abweichungen von Ferrero-Richtlinien und -Verträgen». Die von Ferrero eingeleiteten Untersuchungen seien noch nicht beendet.

Die britische Boulevardzeitung «The Sun» hatte berichtet, dass in Rumänien Familien, auch mit ihren Kindern, im Auftrag des Ferrero-Zulieferers Prolegis in Heimarbeit die für Ü-Eier vorgesehenen Plastikkapseln mit Spielzeug befüllen. Rumäniens Staatsanwaltschaft leitete daraufhin Ermittlungen wegen Verdachts auf Ausbeutung Minderjähriger ein.

Auch das Thema Hygiene macht Ferrero Sorgen: «Die in dem Artikel (der «Sun») geschilderten Hygienebedingungen entsprechen keinesfalls den strengen Qualitätsvorgaben und Ansprüchen von Ferrero», schrieb das Unternehmen. «Die Produktion aller Überraschungseier (die Schokolade wie auch die befüllte gelbe Kapsel)» werde normalerweise «alle 2 Stunden insbesondere hinsichtlich möglicher Keimbelastungen überprüft.» (SDA)

Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 25.11.2016
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3 Kommentare
  • Nelson  Meyer , via Facebook 26.11.2016
    Aua, so was tut weh,so kurz vor dem Weihnachtsgeschäft! Ist aber richig so, hoffentlich kaufen die Leute das Zeugs nicht. Kinderarbeit geht überhaupt nicht und dann ist die Schokolade voll Palmfett, was erstens ungesund ist, und zweitens enorme Schäden an der Umwelt verursacht.
  • Thomas  Zürcher 25.11.2016
    Glauben sie mir, wenn es ab morgen keine Produkte mehr geben würde, die NICHT durch Kinderhände entstanden sind, würden wir erstaunt sein, was es plötzlich alles nicht mehr zu kaufen gibt.
  • Peter  Schuler aus Freienbach
    25.11.2016
    Und was hat es jetzt gebracht, diese Familien werden mehr Freizeit für sich haben. Und ende Monat sicher weniger Geld haben. War das die Lösung ....