Nach Hacker-Angriff auf Valartis-Bank So schützen Sie Ihr Geld

E-Banking gehört für viele zum Alltag. Doch die Gefahren sind immens, wie die Hacker-Angriffe auf die Valartis-Bank zeigen. BLICK sagt, wie man sich am besten schützt.

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1. Passwort Das Kennwort sollte weder im Duden noch im Lexikon stehen und mindestens zehn Zeichen lang sein. Empfehlung: Fantasiewörter oder schweizerdeutsche Begriffe, Kombinationen aus Ziffern, Gross- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen. Ganz wichtig: Das Kennwort nirgendwo anders nutzen.

2. Login E-Banking Wer online Bankgeschäfte macht, sollte immer einen aktuellen Browser verwenden. Zudem empfiehlt sich, während dem Login keine anderen Internetseiten zu öffnen. Auch wichtig: Eine sichere Verbindung («https» und Schlosssymbol in der Adresszeile des Webbrowsers). Zudem sollte nach der Abmeldung der Browser-Cache gelöscht werden. Der Befehl findet sich in der Regel unter «Einstellungen». 

3. Updates Die Computer-Software muss regelmässig aktualisiert werden. Das gilt nicht nur für das Betriebssystem, sondern auch für Software von Drittanbietern wie Flash-Player oder Java. 

4. WLAN Grundsätzlich braucht ein WLAN ein sicheres Kennwort. Zudem sollte das Netzwerk verschlüsselt sein (WPA2) und der Router sollte über eine integrierte Firewall verfügen. E-Banking sollte man nur in bekannten drahtlosen Netzwerken nutzen.

5. Virenschutz Antiviren-Software empfiehlt sich für alle gängigen Plattformen, auch für Smartphones. Wichtig: Die Software sollte sich selbständig aktualisieren. Bei iPhones und iPads ist kein Virenschutz nötig, da nur Anwendungen installiert werden können, die aus dem iTunes-Store stammen. 

6. Smartphones und Tablets E-Banking funktioniert auch mit dem Handy. So empfiehlt es sich, das Gerät mit einem Code oder Passwort zu sichern. Grundsätzlich sind die gleichen Massnahmen wie bei einem Computer zu Hause nötig.

Weitere Infos gibt es bei der Hochschule Luzern www.ebas.ch/infosheets

Publiziert am 30.11.2016 | Aktualisiert am 07.12.2016
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  • Andreas  Stettler 30.11.2016
    Und wie schützt sich die Bank vor solchen Angriffen? Wie weiss ich als Kunde, dass die Bank sich auch gegen Angriffe schützt?
  • Arnold  Sommerhalder aus Walterswil
    30.11.2016
    Kein E-Banking, sondern mit dem gelben Büchlein am Postschalter Freunde der Luftwaffe.
  • Müller  Rolli aus AG
    30.11.2016
    Wenn ich E-Banking mache. Mache ich dies mit einem sep. Netbook. Der nur für dies verwendet wird. Darauf ist nur ein Browser u. sonst Garnichts. Keine Musik-, Bild- o. sonstige-dateien gespeichert u. schon gar kein Passwort. Den TAN/SMS wird auf ein uralt Nokia 3210 gesendet. Das nur dafür verwendet wird. Danach wieder Ausgeschaltet. Habe mit meiner Bank kein Email abkommen. Läuft alles über den Briefpost weg! Somit werden die angeblichen Bankmails als Spamm markiert u. ungelesen gelöscht!
  • Meier  Ernst aus Erde
    30.11.2016
    Bei Nutzung von Smartphones für das eBanking darauf achten, dass die SMS-TAN nicht auf das gleiche Smartphone gesendet wird, auf dem das eBanking durchgeführt wird. Wir haben dazu ein "dummes" Nur-Handy ohne Smartphone-Funktionen in Gebrauch. Weiter auf keine Links in Emails von Banken klicken. Banken weisen immer darauf hin, sich auf Ihrer Seite einzuloggen, nicht aber in Mails auf Links zu klicken.
  • David  Zerzuben aus Sion
    30.11.2016
    Der Tipp 4. WLAN ist super :D weil ein verschlüsseltes WLAN ja sehr viel zu tun hat mit der eigentlichen SSL-Verbindung selber. Bei solchen Tipps, wundert mich gar nichts mehr.
    • Beni  Ambühl aus Bern
      30.11.2016
      Der Tipp ist schon ok, weiss nicht was Sie haben? Eine WLAN-Verbindung sollte man auf jeden Fall verschlüsseln. Wenn das nicht der Fall ist und jemand ins Netzwerk eindringt und mit einem Netzwerk-Sniffer den Traffic analysiert, werden unter Umständen sensitive Daten in Klartext übertragen.
      Eine SSL-Verbindung hat nichts mit dem WLAN zu tun, das ist nur die Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Server auf dem Sie etwas abrufen.
    • David  Zerzuben aus Sion
      30.11.2016
      "Eine SSL-Verbindung hat nichts mit dem WLAN zu tun, das ist nur die Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Server auf dem Sie etwas abrufen."

      Ganz genau: Browser - WLAN - Server

      Wenn es im Browser verschlüsselt wird, so bleibt es im unverschlüsselten WLAN trotzdem verschlüsselt bis zum Server :D
    •   , via Facebook 30.11.2016
      Wenn dass WLAN nicht wep2 gesichert ist, kann man sich dazwischen schalten, egal ob ssl oder nicht. Das nennt man Man in the middle. Das hat Beni wohl gemeint.
    • David  Zerzuben aus Sion
      01.12.2016
      Mit wep2 ist wohl WPA2 gemeint?

      Damit eine Man-in-the-middle Attachke funktionieren könnte, müsste die Anfrage anstatt über den Gateway (Router) über den Angreifer WLAN-Client laufen.

      Dann müsste wohl der Gateway selbst auch kompromittiert sein und man müsste ein (normalerweise) ungültiges Zertifikat akzeptieren.

      Unabhängig davon ist es schon richtig, dass in jedem Fall WPA2 verwendet werden sollte.