Nach Brexit-Votum Schwaches Pfund schüttelt Easyjet durch

LUTON - Die Entscheidung der Briten zum EU-Austritt hält Ryanair-Rivalin Easyjet fest im Griff. Die Airline verdiente im abgelaufenen Geschäftsjahr 22 Prozent weniger.

Der Steigflug bei Easyjet ist vorerst beendet. Zum ersten Mal seit sieben Jahren muss der britische Billigflieger einen Gewinnrückgang bekanntgeben. play
Der Steigflug bei Easyjet ist vorerst beendet. Corrado Giambalvo

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Das Brexit-Votum der Briten schüttelt den Billigflieger Easyjet durch. Die Ryanair-Rivalin verdiente im letzten Geschäftsjahr (per Ende September) unter dem Strich noch 427 Millionen Pfund. Das sind rund 22 Prozent weniger als im Vorjahr.

Als Grund für den Gewinneinbruch nannte Unternehmenschefin Carolyn McCall (55) den Absturz des britischen Pfunds und die Verunsicherung der Fluggäste infolge der Terroranschläge in Europa.

Zwar stieg die Zahl der Fluggäste um 6,6 Prozent auf den Rekordwert von
73 Millionen. Dennoch ging der Umsatz um 0,4 Prozent auf 4,67 Milliarden Pfund zurück. Währungseffekte kosteten den Billigflieger 112 Millionen Pfund.

Weil Easyjet den Treibstoff und die Flugzeuge in Dollar bezahlen muss, rechnet McCall mit einer zusätzlichen Kostenbelastung von 90 Millionen Pfund im neuen Geschäftsjahr. (uro)

Publiziert am 15.11.2016 | Aktualisiert am 12.01.2017
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