Möbel-Gigant testet Abholstationen So will Ikea die Städte erobern

ZÜRICH - Mit neuen, kleineren Läden in den Städten will Ikea weltweit wachsen. Auch in der Schweiz hat der schwedische Möbelmulti Neues geplant.

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Mit riesigen Filialen ist Ikea erfolgreich geworden. Nun testet das Möbelunternehmen auch kleine Geschäfte. CHRISTIAN BRUN

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Der Möbelriese kann auch klein: Ikea testet weltweit neue Ladenformate – von kleinen Filialen über Gastrobetriebe bis zu Pick-up-Points in Innenstädten, schreibt die «Financial Times». Allein letztes Jahr eröffnete Ikea 19 Abholstellen für online bestellte Ware.

Bis 2020 soll damit der Umsatz verdoppelt werden. Das Wirtschaftsblatt bezeichnet das Vorhaben als grösster Wechsel in Ikeas 73-jährigen Firmengeschichte. Erfolgreich geworden ist das schwedische Unternehmen mit grossflächigen Läden ausserhalb der Städte. 

Ikea will mit den neuen Formaten näher zu den Kunden gehen – und so noch stärker wachsen. «Wir sind ständig bemüht, mit den Kunden in einer Art und Weise zu interagieren, die zu ihnen passt. Wo uns das hinführt, wissen wir nicht», sagt Konzernchef Peter Agnefjäll.

Abholstelle in der Schweiz

Abholstellen gibt es seit 2015, mittlerweile sind es 22 in elf Ländern. Nicht aber in der Schweiz. Das soll sich ändern.

«Wir wollen in den kommenden Monaten bei einem Partner eine simple Abholstation errichten – in einer Region, wo es keine Ikea-Filiale gibt», kündigt Sprecher Alexander Gligorijevic gegenüber BLCIK an. Mehr will er noch nicht verraten. Komme das neue Konzept aber gut an, würden sie auch weitere Abholstationen planen.

Gut möglich, dass es einst auch kleinere Filialen in den Städten geben wird. Gligorijevic: «Wir probieren weltweit neue Formate aus. Und tauschen uns darüber aus, was funktioniert und was nicht.» In der Schweiz gäbe es aber noch keine konkreten Pläne.

Publiziert am 14.09.2016 | Aktualisiert am 18.11.2016
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