Mode Chanel-Chefin Chiquet tritt wegen Strategiestreit zurück

Paris – Chanel-Chefin Maureen Chiquet ist im Streit über den Kurs des französischen Luxusmodehauses mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Bis ein Nachfolger gefunden ist, führt Alain Wertheimer, dem Chanel gemeinsam mit seinem Bruder Gerard Chanel gehört, die Geschäfte.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Airbnb war gestern - Sex auch Die Schlafkoje erobert Amerika
2 Swisscom schickt Senioren auf Monsterjagd Hier lernen Joe (76) & Co....
3 Wegen Terror und Preiskampf Swiss fliegt nicht mehr nach Istanbul

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Chiquet war neun Jahre Chefin von Chanel und eine der wenigen Frauen an der Spitze eines grossen Luxusmodehauses. Experten zufolge stolperte sie vor allem über Fehler im Geschäft in China, das von einer Abkühlung der Konjunktur betroffen ist.

Hier sei Chanel offenbar zu stark engagiert gewesen, und auch die jüngsten Preissenkungen, um die grossen Unterschiede zwischen Europa und China zu reduzieren, schienen überzogen, erklärte Analyst Luca Solca von der Grossbank BNP Paribas.

Chanel machte zuletzt auch zu schaffen, dass das ohnehin seit Jahren gebremste Wachstum der Branche nochmals abebbte. Hierzu trug etwa der Ölpreisverfall bei, der die Wirtschaft in Russland und dem Nahen Osten belastet. (SDA)

Publiziert am 28.01.2016 | Aktualisiert am 28.01.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden