Mobilität Selbst fahrende Postautos in Sitten nach Unfall wieder unterwegs

Die selbstfahrenden Postautos in Sitten sind nach einem zweiwöchigen Betriebsunterbruch in Folge eines Unfalls wieder unterwegs. Einer der Shuttles war Ende September mit einem parkierten Lieferwagen zusammengestossen.

Nach Unfall sind selbstfahrende Postautos in Sitten wieder unterwegs play
Nach dem leichten Zusammenstoss mit der Heckklappe eines Lieferwagens wurde bei den selbstfahrenden Shuttles in Sitten der Sicherheitsabstand in den Kurven erhöht. (Archivbild) KEYSTONE/MANUEL LOPEZ

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Bundespräsidentin Doris Leuthard im grossen Interview «Trump kann der...
2 Banker-Legende Oswald Grübel (73) über Trump «Nehmen Sie nichts für...
3 6 Jahre Verspätung! Berliner Flughafen wird 2017 nicht eröffnet

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Zum Unfall führte ein Verkettung von Umständen, wie PostAuto Schweiz AG am Donnerstag mitteilte. Der Lieferwagen sei so parkiert gewesen, dass der Bus problemlos an der ersten Ecke der geöffneten Heckklappe vorbeifahren konnte.

Weil das fahrerlose Postauto aber beim Passieren des Lieferwagens leicht nach links abbog, wurde die hintere Ecke der Heckklappe touchiert. Weder die Sensoren des Fahrzeugs noch die im Testbetrieb anwesende Begleitperson hatten das Hindernis zuvor erkannt, auch weil es sich auf einer Höhe von 2,2 Meter befand.

Die PostAuto Schweiz und der Fahrzeuglieferant Navya erhöhten in der zweiwöchigen Betriebspause den Sicherheitsabstand bei Kurven. Zudem wurden die sechs Begleiter intensiv nachgeschult. Trotz des Zwischenfalls zieht die PostAuto Schweiz AG ein positives Fazit.

Zwar führten bereits technische Störungen an den Shuttles zu Betriebsunterbrüchen und mehrmals mussten Begleitpersonen die Fahrzeuge manuell um Hindernisse wie falsch parkierte Autos lenken. Das gehöre aber bei einem solchen Innovationsprojekt dazu und führe zu einem Gewinn an Know-how, hielt PostAuto Schweiz fest.

Die Fahrzeuge scheinen bei der Bevölkerung gut anzukommen. In den ersten drei Testmonaten wurden rund 7000 Personen befördert und bei über 800 Runden durch die Altstadt von Sitten über 1000 Kilometer absolviert. Der Test dauert voraussichtlich noch ein Jahr. (SDA)

Publiziert am 06.10.2016 | Aktualisiert am 06.10.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden