Mit Geiz zum Milliardär Ikea-Gründer Kamprad kauft Klamotten auf Flohmarkt

Er ist einer der reichsten Menschen der Welt. Seine Kleider kauft er dennoch lieber auf dem Flohmi. Geiz ist geil, sagt sich Ingvar Kamprad (89).

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Wer beim Möbelkaufen sparen will, geht zu Ikea. Und weil der Ikea-Gründer Ingvar Kamprad (89) beim Kleiderkaufen sparen will, geht er an den Flohmi.

«Ich glaube nicht, dass ich etwas trage, das nicht auf Flohmärkten gekauft wurde», sagte er in einer schwedischen TV-Sendung.

Damit wolle er als gutes Beispiel voran gehen. Es liege «in der Natur von Smaland, knauserig zu sein», so Kamprad. Der Ikea-Gründer kommt aus der Provinz Smaland, die, so sagt man, von Geizkrägen bewohnt wird.

Kamprad ist davon überzeugt, dass es Ikea auch wegen seiner Sparsamkeit zu einer der weltweit erfolgreichsten Marken geschafft hat. Sein Vermögen, beziehungsweise das seiner Familie, wird auf umgerechnet 72 Milliarden Franken geschätzt.

Er sowie seine Söhne wohnen zwar nicht mehr in der Schweiz. Seine Kinder, die Ikea heute leiten, besitzen jedoch den Schweizer Pass. (ogo/SDA)

Publiziert am 10.03.2016 | Aktualisiert am 10.03.2016
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10 Kommentare
  • Paul   Leuenberger aus Leukerbad
    11.03.2016
    Sowie es Blutdiamanten gibt, gibt es halt auch Blutmöbel!! Früher in polnischen Gefängnissen, heute anderswo mit den gleichen menschenverachtenden und umweltzerstörenden Methoden .....(Sibirien u.a.).
  • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
    11.03.2016
    "Wer beim Möbelkaufen sparen will, geht zu Ikea."
    Absolut falsch, IKEA ist alles andere als günstig.
    Ich habe 1976 meine erste Bleibe mit IKEA eingerichtet. Damals waren Möbelhäuser mieffig, voll mit dunklen Eichenwohnwänden und teurer, da alles geliefert und montiert wurde.
    Ein Cousin und gelernter Schreiner hat mir Jahre später mal gesagt: Was die verkaufen nenne ich "Brennholz" und ich habe dann langsam meine Meinung korrigiert.
    Aber IKEA hat den Möbelkauf zum Familienerlebnis revolutioniert.
  • Kurt  Züst aus St.Gallen
    10.03.2016
    Und ich kaufe meine Möbel in der Brocki, da gibt es qualitativ bessere und noch günstigere Ware als bei IKEA. IKEA Möbel sind gemacht zum einmal zusammenbauen, beim zweiten mal fallen die Stücke auseinander und müssen dann entsorgt werden. Nachhaltigkeit interessiert den Herrn Kamprad nicht. Eigentlich müssten bei seinen Produkten eine Entsorgungsgebühr entrichtet werden.
    • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
      11.03.2016
      Auch die Prodktionsmethoden damals in Polen und der DDR waren immer für schlechte Schlagzeilen gut.
      Das Qualität/Preisverhältnis stimmt gar nicht, so betrachtet sind die Möbel oft überteuert.
      Ein Cousin und gelernter Schreiner sagte mir mal: IKEA... das ist Brennholz was da verwendet wird.
      Was man Ikea zugute halten kann, sie haben Möbelkaufen zum Familienerlebnis gemacht und die Kinderfreundlichkeit ist pionierhaft, liess sich aber natürlich auch sehr gut vermarkten
  • Felix  Kübler aus Schlieren
    10.03.2016
    was ist schlecht daran - habe mehr Mühe mit grosskotzigen Menschen welche man drehen kann wie man will und es kommen nur Schuldscheine zum Vorschein
    • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
      11.03.2016
      Ja, Sparsamkeit ist eine Tugend und als solches nicht schlecht, aber wo fängt der Geiz an?
      Wenn man den kürzlichen Bericht der dekandenten "Protz-Kids", also den Nachkommen genau dieser Superreichen, gelesen hat, muss ich sagen: Doch lieber noch ein paar Kamprads.
  • Heinz  Muenger 10.03.2016
    Man muss ja nicht verschwenderisch sein, aber was der macht, ist nicht "geil", sondern "krank". Das Totenhemd hat keine Taschen.
    Und wenn einer mit so viel Milliarden beim persönlichen Einkaufen nicht den Handel und die Fachgeschäfte im eigenen Land unterstützt, ist der in meinen Augen trotz seinem Vermögen ein "armer" Mensch!
    Wenn viele statt bei IKEA alles auch auf Flohmärkten oder in Brokihäuser kaufen würden, was dann?
    Eine solche Person verdient nicht meine Achtung, das ist nur beschämend!