Mit 17 Jahren schon CEO Gymeler machen Business mit Rahmtäfeli

Mit selbstgemachten Rahmtäfeli die Schweiz erobern. Das wollen sieben Kantischüler. Für den Nachwuchs-Wettbewerb von Young Enterprise Switzland um deren Präsident Ruedi Noser haben sie eigenes eine Firma gegründet.

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Das junge Gründerteam von edelTäfeli. Philippe Müller, Max Joseph, Yannic Hertig und Luca Klett (v. l. hinten). Sowie Phyllis Gerwig, Natalia Jacob und Nadja Duraki (v. l. vorne) Philippe Rossier

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Für sieben Kantischüler ist der Traum einer eigenen Firma in Erfüllung gegangen. Sie haben letzten August «edelTäfeli» gegründet.

Das im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs von Young Enterprise Switzerland (YES). Schüler gründen dabei Kleinunternehmen und vermarkten ihre eigenen Produkte. YES-Präsident ist FDP-Ständerat (ZH) Ruedi Noser (54).

Voll auf die Rendite

Natalia, Yannic, Philippe, Phyllis, Max, Luca und Nadja von der Kanti Hottingen in Zürich wollen den Wettbewerb mit selbst hergestellten Rahmtäfeli gewinnen. Die 16- bis 18-Jährigen haben die BLICK-Redaktion besucht und von ihrer Erfahrung als Unternehmer erzählt.

Ursprünglich wollten die Schüler bedruckte T-Shirts verkaufen. Dafür hätten sie Kunststudenten angeheuert. Doch ganz unternehmerisch erklärt Natalia Jacob (17), ihres Zeichens CEO: «Die Preise dafür wären zu hoch gewesen und unsere Rendite zu klein.»

Quartierlädeli verkaufen ihr Produkt

Deshalb schlug Teammitglied Phyllis Gerwig (17) vor, Rahmtäfeli herzustellen. Sie bringt dafür ein geheimes Familienrezept mit.

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Drei Variationen ihrer Rahmtäfeli: Schöggeli, Nussknackerli und Kokosnüssli (v. l.) Philippe Rossier

Heute verkauft edelTäfeli über Quartierlädeli Variationen der beliebten Rahmtäfeli. Etwa Kokosnüssli, Zimteli und Nussknackerli, nach wie vor eigenhändig hergestellt. Monatlich verkaufen die Schüler rund 70 Säckli an Lädeli und 30 an Online-Kunden. Preis pro Säckli: 7 bis 8 Franken.

Von der Buchhaltung über den Webauftritt bis hin zum Jahresbericht müssen die Schüler alles selbständig bereitstellen. Sogar das Logo auf den Päckli hat der IT-Beauftragte Yannic selbst gezeichnet.

Studium im Vordergrund

Insgesamt nehmen 183 Teams aus der ganzen Schweiz am YES-Wettbewerb teil. Eine Jury hat edelTäfeli nun unter die Top 50 gebracht. Jetzt müssen sie sich an einer Messe im Luzerner Bahnhof vom 14. bis 16. April beweisen. Die besten 25 kommen weiter ans Finale im Zürcher HB. Es findet am 27. und 28. Mai statt.

Durchschnittlich führen drei bis fünf Teams ihr Miniunternehmen nach dem Wettbewerb weiter. Auch edelTäfeli? «Der Zeitaufwand ist riesig. Wir haben uns das Ziel gesetzt, unsere Geschäftsidee später weiter zu verkaufen.» BLICK wünscht dabei viel Glück.

Publiziert am 23.03.2016 | Aktualisiert am 24.05.2016
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4 Kommentare
  • Claudio  Hammer aus Zürich
    24.03.2016
    100 Säckli im Monat zu 7-8 Fr ergibt 750 Fr. minus allen Aufwänden das aber keinen sehr hohen Stundenlohn - aber die meinen schon sie können ihr Rahmtäfeli-Business dann (teuer?) verkaufen...keiner zu jung um aufs schnelle Geld aus zu sein mit einem Firmenverkauf
  • William  Quispe aus Bellinzona
    23.03.2016
    Was ist denn das wieder für eine Schlagzeile? Jemand mit 17 Jahren kann gar kein Geschäft in eigenem Namen führen, da noch minderjährig. Ansonsten wäre ich ja bereits mit 6 Jahren CEO gewesen. Hab nämlich selbständig das Mittagessen zu meiner Grossmutter gebracht. Was dann wohl Catering Service oder Logistik gewesen wäre. Aufwand damals keine 10 Minuten, Lohn 1 Franken ins Sparsäuli. Das hätte kalkulatorisch einem Lohn von gut 1000 entsprochen. Das nenn ich mal frühreif...!
    • Peter  Muster aus Zürich
      23.03.2016
      Diesen Jungen gebührt Anerkennung für ihren Einsatz und ihre Initative und kein kleinliches Herummäkeln. Und ob Sie Ihrer Oma das Mittagessen gebracht haben, ist hier nicht weiter von Belang und interessiert niemanden.
  • Ruth  Müller , via Facebook 23.03.2016
    ...die studenten motzen doch meiste wegen teuren preisen in der schweiz...aber hier lese ich nur ...rendite zu klein, zeitaufwand ist riesig, geschäftsidee später weitzerverkaufen...
    ...willkommen in der nichtsubventionierten freien marktwirtschaft!!!

    ...was mich noch wunder nähme, ob die auch vom lebensmittelkontrolleur auflagen haben...