Minus 2 Prozent ABB verliert auch im dritten Quartal an Umsatz und Gewinn

ZÜRICH - Der Industriekonzern ABB verliert auch im dritten Quartal an Umsatz und Gewinn. Der Auftragseingang liegt sogar deutlich unter Vorjahr. Nun muss ein neuer Finanzchef ans Ruder.

ABB kriegt neuen Finanzchef: Wegen dem sinkendem Umsatz? play
Bei ABB sinkt der Gewinn im dritten Quartal. ARND WIEGMANN

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Keinen einzigen Passagier befördert Uber-Heli floppt am WEF
2 Schweizer Homepage sagt es voraus So soll das iPhone 8 aussehen
3 Sein Sohn starb 2015 Biden spricht am WEF über den Kampf gegen Krebs

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

Nach zwei schwierigen Quartalen liegt beim Industriekonzern ABB der Umsatz 3 Prozent tiefer bei 8,2 Milliarden Franken. Unter dem Strich bleiben 564 Millionen Franken Gewinn, 2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang ging um 14 Prozent zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

In der Mitteilung gibt sich ABB-Chef Ulrich Spiesshofer entschlossen, den Konzern fit zu trimmen und sieht unter anderem Fortschritte bei der operativen Marge.

Dennoch wechselt der Finanzchef. Auf den 1. April ersetzt Timo Ihamuotila den bisherigen Eric Elzvik, der mehr als 30 Jahre lang für den Konzern tätig war. Elzvik wird sich neuen beruflichen Herausforderungen ausserhalb von ABB zuwenden, schreibt der Konzern. Der neue Finanzchef kommt von Nokia. Dort habe er entscheidend zum Turnaround, also zur Wende, beigetragen, heisst es. (sda)

Publiziert am 27.10.2016 | Aktualisiert am 25.11.2016
teilen
teilen
0 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

2 Kommentare
  • Urs  Saladin , via Facebook 27.10.2016
    Wenn Schweizer Firmen ins Ausland verkauft werden, geht es darum, die Kunden und das KnowHow zu übernehmen. Firmenbereiche werden geschlossen oder in andere Konzernbereiche ausgelagert. Weniger Auftragseingänge haben nicht einfach mit dem "teuren" Franken zu tun, sondern mit der Ausbeutung der Filetstücke und dem Interesse ausländischer Konzerne, die Konkurrenz zu zerschlagen. Trotzdem wird munter weiterverkauft in Sachen CH-Firmen!
    • Roland  Wyler 27.10.2016
      Was hat jetzt das mit ABB zu tun. Soviel ich weiss, kaufen mehr Schweizer Firmen zu, als Schweizer Firmen verkauft werden. So gesehen wären wir die Bösen, aber wir sind ja die Guten.