Millionen-Vasella: UBS-Boni sind okay!

  • Publiziert: 30.01.2009, Aktualisiert: 14.01.2012

DAVOS – Der schwerreiche Novartis-Chef Daniel Vasella zeigt Verständnis für die umstrittenen Bonizahlungen bei der UBS. Doch auch er sagt: «Es ist nicht richtig, für Misserfolg zu zahlen.»

Zwar sprach sich Daniel Vasella am Rande des WEF für die geplanten UBS-Boni aus, meinte aber: Diese müssten je nach Mitarbeiter und Sparte leistungsabhängig sein und sehr gezielt entrichtet werden.

«Es ist nicht richtig, für Misserfolg zu zahlen», sagte der bestbezahlte Schweizer Manager in einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen. Dabei stelle sich die sehr schwierige Frage der Solidarität der Sparten und der einzelnen Mitarbeiter in einem Konzern.

Boni müssen erfolgsabhängig sein

Ein «gewisses Mass» an Boni solle auch die UBS ausbezahlen. Diese sollten aber «wirklich variabel» sein: «Jegliche Boni müssen erfolgsabhängig sein», das könne und solle bei Misserfolg auch gegen Null gehen. Ohne genaue interne Kenntnisse lasse sich der angemessene Umfang nicht beurteilen.

Vasella hat für 2008 von Novartis eine Gesamtentschädigung von 20,5 Mio. Fr. erhalten. Dabei wurde der Steuerwert als Berechnungsgrundlage angewendet. Laut Anlagestiftung Ethos belaufen sich die Bezüge zum Marktwert auf 40,3 Mio. Franken. (SDA/num)

play Hat mit seiner Entschädigung gut lachen: Novartis-Chef Daniel Vasella. (Keystone)

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