Milliarden-Geschäft mit Kunden von morgen Jetzt kommt das digitale Portemonnaie für Kinder

Sackgeld wird in der Regel in bar ausbezahlt. Doch jetzt wollen Fintech-Start-ups die Kids zum digitalen Bezahlen animieren.

Die EU will Kinder vor ungeeigneten Inhalten schützen. play
Fintech-Firmen wollen das Sackgeld digitalisieren. Keystone

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Banker-Legende Oswald Grübel (73) über Trump «Nehmen Sie nichts für bare...
2 Bundespräsidentin Doris Leuthard im grossen Interview «Trump kann der...
3 WEF-Finanzchef Alois Zwinggi bringt Swissalp-Schwestern Pralinés ...

Wirtschaft

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Alles wird digitalisiert. Der neuste Schrei: Auch das Sackgeld für Kinder wird digital. Der Grund ist offensichtlich: Es geht um einen Haufen Schotter. Allein in Deutschland rechnet man jedes Jahr mit drei Milliarden Euro, die Eltern ihrem Nachwuchs in die Hand drücken. 

Dieses riesige Potenzial haben nun auch Fintech-Firmen entdeckt: Wie das Finanzportal «Finews» schreibt, startet das deutsche Unternehmen Okiko im Januar Tests mit einem Online-Konto für Kinder und Teenager. 

Online-Shop für Kids

Das Prinzip ist einfach: Die Eltern laden Geld auf das Online-Kinder-Konto (dafür steht Okiko). Der Nachwuchs kann dann damit online shoppen gehen – allerdings nur bei Partnershops, die Okiko ausgewählt hat. Die Eltern haben zudem die Möglichkeit, die Auswahl an Händlern und Produkten zu beschränken.

Ebenfalls auf die Kleinen zielt die Londoner Firma Osper. Dort gibt es eine Debit-Masterkarte für Kinder. Diese wird mit zwei Apps verknüpft – eine für den Nachwuchs, die andere für die Eltern. Beide zeigen an, was die Kleinen gekauft haben. Die Eltern-App bietet zudem die Möglichkeit, die Nutzung der Karte einzuschränken. (bam)

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 17.01.2017
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden