Mietzinsgestaltung verändert sich nicht Referenzzinssatz für Mietzinsen bleibt gleich

BERN - Weil die Massgrösse bei 1,75 Prozent bleibt, besteht kein neuer Anspruch auf Senkung des Mietzinses.

Keine Senkung des Mietzinses Schweiz: Referenzzinssatz bleibt gleich play
Die nackten Zahlen der Haushaltstatistik des BFS geben detaillierten Einblick in Schweizer Lebenswelten. (Symbolbild) KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

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Der hypothekarische Referenzzinssatz bleibt weiterhin bei 1,75 Prozent, wie das Bundesamt für Wohnungswesen heute mitteilt.

Weil sich der Referenzzinssatz seit dem vergangenen Quartal nicht verändert hat, haben Mieterinnen und Mieter keinen Anspruch auf eine Senkung der Miete. Ein Senkungsanspruch besteht hingegen, wenn der Mietzins im einzelnen Mietverhältnis nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz basiert.

Noch nie gestiegen

Für die Mietzinsgestaltung wird in der Schweiz seit dem 10. September 2008 auf einen einheitlichen hypothekarischen Referenzzinssatz abgestellt. Dieser ersetzte den in den einzelnen Kantonen früher massgebenden Zinssatz für variable Hypotheken.

Seit der Einführung ist der Referenzzinssatz noch nie gestiegen. 2008 lag er noch bei 3,5 Prozent, danach sank er immer weiter. Seit Juni 2015 gilt der Referenzzinssatz von 1,75 Prozent. (sda)

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 01.12.2016
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6 Kommentare
  • Remo  Albrecht aus Höri
    01.12.2016
    T.B. aus Wil: sie haben Recht. Immer wieder wird die Bereicherung des Eigentümers an den Mietern angeklagt. Wieso? Wer muss bei Mietern die sich wie Neandertaler benehmen die Wohnung sanieren? Jeder erwartet neue Küchengeräte, moderne Bäder etc. aber ja nicht zu Mehrkosten! Wer saniert Wohnungen nach 30 Jahren mit welchem Geld? Zuerst soll der MV und seine Mitglieder mal einfach ruhig sein und nicht jeden Vermieter als bösen Halunken darstellen, der nur raffgierig Geld will. Bin selber Mieter!
  • Remo  Albrecht aus Höri
    01.12.2016
    Als Volk von Mietern und nicht Eigentümer können doch froh sein, dass der Refernezzinssatz nicht steigt. Würde dieser wieder auf 3.5 -4 Prozent steigen, so wären die meisten Mieten nicht mehr zahlbar und der Staat hätte ein Problem, da zu wenig günstige Wohnungen heute noch vorhanden sind. Daher ist es im Interesse aller, dass der RZS weiter auf 1.75 Prozent bleibt.
    Dem MV soll endlich auch mal akzeptieren, dass es so ist. Nicht alle Vermieter sind Gauner und Halsabschneider in Sachen Mieter!
  • Vada  Morgana 01.12.2016
    Der Referenzzinssatz von 1.75 ist gegenüber Vermietern immer noch sehr wohlwollend. Die Refinanzierung von 8- oder 10-Jahres-Hypotheken ist in den allermeisten Fällen für weniger 1.5 Prozent möglich, Die Realität ist, dass die meisten Vermieter heutzutage Libor-Hypotheken und einen Zinssatz von 0.8 Prozent haben. Der Spread dazwischen ist Gewinn. Soviel zu "fair", T.B.
    • T.  B. aus Wil
      01.12.2016
      Leider haben viele wirklich keinen blassen Schimmer vom bewirtschaften einer Immobilie. Was Sie als Gewinn bezeichnen ist wirklich die Sicht eines in Unkenntnis lebenden Mieters, der nach dem Kästlidenken Mieter= Lieb und Arm ....Vermieter = Bös und Reich lebt. Sie vergessen die Versicherungskosten, die Liegenschaftssteuern und Abgaben, den Mietverlust wenn der Mieter nicht mehr zahlt, etc. etc. Infomieren Sie sich und dann Schreiben Sie wieder. Danke
    • Vada  Morgana 01.12.2016
      T.B., interessant, dass Sie sich anmassen, mich zu kennen. Versicherungskosten, Liegenschaftssteuern, Abgaben fallen an. Nicht wenig Gewinn aber auch! Alles andere ist rosa Brille. Zur Vermeidung von Mietzinsverlust (das meinten Sie wohl mit Mietverlust) gibts ein Mietzinsdepot bis zu drei Monatsmieten. Für Schäden gibts Haftpflichtversicherungen. Und wenn Sie den Mietzins nicht wuchermässig ansetzen, können Sie Ihre Mieter aussuchen. So, und jetzt informieren SIE sich mal, T.B.
  • T.  B. aus Wil
    01.12.2016
    Weil sich der Referenzzinssatz seit dem vergangenen Quartal nicht verändert hat, haben Mieterinnen und Mieter keinen Anspruch auf eine Senkung der Miete: Ich hoffe sehr, dass wenn dann der Referenzins wieder steigt, die Medien auch jedes Quartal schreibt: Der Zins ist gestiegen, die Vermieter haben Anspruch auf eine Erhöhung des Mietzinses. Bin ja gespannt. Fair ist fair.