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«Unverschämt hohe Mietzinsspünge.» Vor allem bei Neuvermietungen. (Keystone)
Der für die Wohnungsmieten massgebliche Referenzzinssatz bleibt auf dem Allzeittief von 2,25 Prozent. Das Bundesamt für Wohnungswesen wird dies am Montag bekannt geben.
Der Referenzzinssatz sinkt seit drei Jahren kontinuierlich. Im März 2009 betrug er noch 3,5 Prozent. Seither hätten die bestehenden Mieten um rund 10 Prozent sinken können – Teuerung und Unterhaltspauschale, die zugunsten des Vermieters zu Buche schlagen, inklusive.
Doch die Mieten sind in dieser Zeit weiter gestiegen. Dies zeigen Zahlen, die SonntagsBlick vorliegen. So kostet eine 1-Zimmer-Wohnung heute im Schnitt 731 Franken – im Mai 2009 erst 677 Franken.
«Rund die Hälfte der Mietenden hätten die volle Mietzins-Senkung seit 2009 zugute gehabt», sagt Michael Töngi vom Mieterverband. «Aber weit weniger als 20 Prozent haben sie erhalten.»
Weiter moniert Töngi: Bei Neuvermietungen gebe es «unverschämt hohe Mietzinssprünge. Zudem treibe die Zuwanderung die Preise hoch.
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