Mieses Jahr wegen Frankenschock: Coop nimmt täglich 3,5 Millionen weniger ein

Der Grossverteiler hat letztes Jahr mehr Kunden gewonnen aber deutlich weniger Geld eingenommen. Schuld ist der Preiszerfall wegen des Frankenschocks.

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Coop-Chef Joos Sutter. KEYSTONE/PATRIK STRAUB

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Der Nettoerlös der Coop-Gruppe ging letztes Jahr nominal um 4,6 Prozent auf 25,9 Milliarden Franken zurück. Das teilte der Grossverteiler heute Mittwoch mit. Schuld ist der Wegfall der Euro-Mindestgrenze. Währungsbereinigt beträgt das Minus nur 1,1 Prozent.

Im Vergleich zu 2014 nahm Coop 1,3 Milliarden Franken weniger ein. Pro Tag sind das 3,5 Millionen Franken weniger Umsatz. Und dies obwohl die Kundenfrequenz laut Mitteilung um 2,4 Prozent zunahm.

Die Preisabschläge beziffert Coop auf rund 200 Millionen Franken. Ohne Währungs- und Preiseffekte wäre Coop um 1,4 Prozent gewachsen, heisst es in der Mitteilung.

In den Supermärkten verringerte sich der Umsatz um 1,3 Prozent auf 10,5 Milliarden Franken. Im Bereich Grosshandel und Produktion büsste Coop 5,2 Prozent Umsatz auf 10,6 Milliarden Franken ein.

Als Zugpferd hingegen erwies sich der Onlinehandel. Hier konnte Coop sogar nominal ein deutliches Umsatzplus verbuchen: Die Online-Einkäufe auf den 23 Online-Shops, die zu Coop gehören, legten um 14,0 Prozent auf 1,2 Milliarden zu. So wuchs Coop@home um 5,5 Prozent, der Elektrohändler Microsopot.ch gar um 17,8 Prozent. (alp/SDA)

Publiziert am 06.01.2016 | Aktualisiert am 06.01.2016
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35 Kommentare
  • Michel  Müller aus Zurich
    07.01.2016
    Gralutation coop, Preise mussten gesenkt werden und nur 1.1 Prozent minus im Umsatz.... Dachte es sollte mehr sein abet es freut mich, dass die Coop nichts an den Einkaufstoutismus verloreb hat
  • Helmut  06.01.2016
    Wir sind Stammkunden bei COOP und sehr zufrieden, wohnen zwar 5 Minuten von der Grenze, kaufen aber aus Prinzip und aus Zeitgründen nicht im Ausland. Über die Mitarbeiter von Coop können wir uns absolut nicht beklagen.
  • Karin  Schwegler 06.01.2016
    Ist wie beim Benzin. Der Preis pro Fass war bei 150, nun bei 40. Der Benzinpreis ging aber nur von 1.85 auf 1.34 zurück, müsste aber eigentlich 3 x weniger sein. Genau das Gleiche bei allen anderen Produkten. Was mal teuer ist bleibt dort, auch wenn der Einkauf billiger wird.
    • Silvio  Mayer , via Facebook 06.01.2016
      Ihnen ist offenbar nicht bekannt, wie sich der Benzinpreis zusammensetzt. Rund 78 Rappen davon sind Mineralölsteuer und darauf noch Mwst., diese sind fix, egal was für ein Ölpreis ist. Rechnen Sie diese raus, dann ist der effektive Preis von 1.07 auf 0.56 gesunken. Also fast die Hälfte. Und die Kosten für Transport zu den Tankstellen, Raffinierie und Miete für Tankstelle / Personal etc. bleiben immer gleich hoch, egal wie der Fasspreis ist. Insofern ist der Preis für Benzin also tief.
    • Silvio  Mayer , via Facebook 06.01.2016
      Schon erstaunlich, wieso ich für die Nennung von Fakten Daumen nach unten erhalte? Das sind vermutlich die gleichen, die selber einen möglichst hohen Schweizer Lohn möchten und selber die Ware immer beim billigsten Händler kaufen. Den Fünfer und es Weggli gibt es auch in der Schweiz nicht mehr. Willkommen in der Realität.
    • Roland  Buehler , via Facebook 06.01.2016
      @@ Silvio mayer sind den die mineral oel- steuern einfach so eine zahl, ode rist dies e vom ankaufs preis bestimmt,,, meine wenn BR sagt wir brauchne 78 rappen pro liter um die str zu sanieren usw dann ist das keine steuer mehr sondern eine algemein belastung, wenn nicht dann muesste der oel str ja nahc kauf berechnet sein also 30 franken pro barrel ode r verarbeitungs technisher preis bei 1,07 + oder so was oder nicht
    • Silvio  Mayer , via Facebook 06.01.2016
      @Roland Buehler: Die Mineralölsteuer ist ein fixer Betrag pro Liter Benzin / Diesel. Der Ankaufspreis spielt keine Rolle.
  • alain  lautenschlager aus bubendorf
    06.01.2016
    ich gehe jeden tag in Coop und staune wie schlecht langsam das Personal ist, die guten haben sich verabschiedet, weil mühsame öffnungszeiten müttern die auf ihre kinder verzichten muessen, ewiger stress mit vorgesetzter? und ich habe nur noch komisches personal ohne auf ihre nationalitaet zuschauen, da muss ich fragen warum soll ich da hin gehen discounter bieten das gleiche
  • Peter  Studer aus Olten
    06.01.2016
    Ich war auch mal ein Coop-Fan. Doch Coop ist einfach zu teuer für die Qualität. Das Brot ist nach einem Tag ungeniessbar. Man findet keinen "Frischfleisch"_Metzker mehr, alles nur noch in Gas abgepackt. Putzmittel und Kosmetik sind extrem teuer. Auch meine Bekannten haben das gleiche festgestellt. Ich sehe das Problem daher nicht in der Frankenstärke.