Metzger schneidet das Fleisch nach Wunsch Coop bringt die Online-Fleischtheke

BASEL - Coop@home liefert ab sofort nicht mehr nur abgepacktes Fleisch. Neu zückt ein Metzger das Fleischmesser und schneidet die Stücke an der Theke so zu, wie sie der Kunde haben will.

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Der Kampf zwischen Migros und Coop um die Vormachstellung im Online-Handel mit Lebensmitteln geht in die nächste Runde. Coop@home eröffnet die erste Online-Metzgerei der Schweiz. Und bringt so die Fleischauslage in die gute Stube oder ins Büro. «Kunden können das Fleisch nach ihren Wünschen zuschneiden lassen, genauso wie in der Coop-Metzgerei», sagt Sprecher Ramón Gander zu BLICK.

Konkret: Eine vierköpfige Familie kann die Plätzli für die Eltern zwei Zentimeter dick zuschneiden lassen, diejenigen für die Kinder nur einen Zentimeter dick. Das Fleischmesser zücken Chefmetzger Hans-Peter Benz und sein Team aus der Coop-Filiale Silbern in Dietikon ZH. Von dort aus wird die Ware in die ganze Deutschschweiz und ins Tessin ausgeliefert. 

40 Sorten Fleisch im Angebot

Kunden, welche bis zehn Uhr ordern, erhalten ihre Bestellung noch am selben Tag. Das Angebot umfasst in einem ersten Schritt 40 Fleischstücke, vom Pouletschenkel über Filet de Bœuf bis hin zum Lammkotelett. «Wir planen, in der Westschweiz ebenfalls eine Online-Metzgerei zu eröffnen», sagt Gander.

Auch bei der Migros-Tochter Leshop.ch hat man sich schon Gedanken über ein ähnliches System gemacht, es aber wieder verworfen. «Der Kunde will vor allem sicher sein, dass er genau das bekommt, was er bestellt», sagt CEO Dominique Locher (47) zu BLICK. «Darum geben wir beim Fleisch präzise an, wie schwer es ist.» Wie dick dann aber ein Steak ist, sei für den Kunden weniger entscheidend.

Leshop.ch setzt auf lokale Metzgereien

Leshop.ch hat 300 verschiedene Fleischprodukte im Sortiment. «Bei jeder zweiten Bestellung ist auch Fleisch dabei», sagt Locher. Gerade bei regionalen Produkten arbeite man eng mit lokalen Metzgereien zusammen. «Der Kunde bestellt, der Metzger schneidet und verpackt das Gewünschte am gleichen Tag, an dem es an den Kunden ausgeliefert wird», erklärt Locher.

Publiziert am 04.12.2016 | Aktualisiert am 05.01.2017
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Schweizer Fleisch – Aus gutem Grund, 2015

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13 Kommentare
  • Dani  Rosso 05.12.2016
    Versteh ich das richtig das ich z.B. im Tessin, ok fieser Weise ganz unten Richtung Italien, bei Coop bis 10 Uhr mein Fleisch bestellen kann und es dann am selben Tag dort ankommt...? Also von Dietikon ZH ins Tessin geliefert wird... Frage: gibt es ein Minimum oder kann ich ein Plätzli so bestellen? Wie teuer wird das Ding? Wird Biofleisch auch so biologisch ausgeliefert (evtl. im Tesla oder Brief-/Paketpost?) Danke für eine Antwort..
  • Ueli  Sommaruga aus Cebu City
    05.12.2016
    Coop ist kein Staatsbetrieb... Coop funktioniert... gruss an die Post
  • Annemarie   Setz 05.12.2016
    Und wie wäre es, wenn Coop nicht nur den on-line-Kunden mehr bieten würde, sondern auch den Kunden, die im Geschäft einkaufen und froh wären, wenn es ihnen nach dem Kauf geliefert würde. Die Frage gilt auch für Migros. In Spanien bieten grosse Geschäfte diesen Service an, weil sie auch an die Leute denken, die nicht via Internet bestellen, sondern die Produkte selber kaufen möchten.
  • Hanspeter  Niederer 04.12.2016
    COOP versucht also, den Fleischkonsum noch zusätzlich anzukurbeln, damit noch mehr Tiere für einen unnötigen Spass lebenslänglich missbraucht und am Schluss eines miserablen Lebens brutal ermordet werden. Dabei ist jedem einigermassen informierten Menschen mit Herz anstatt einer Pumpe klar, dass der Tierproduktekonsum massiv gesenkt werden muss, da dieser weltweite Tier-Holocaust beendet werden muss. Er ist ein barbarisches Verbrechen gegen unschuldige Lebewesen und ruiniert Gesundheit u. Natur.
    • Marco  Weber 05.12.2016
      Absolut richtig Herr Niederer! Und ich für meinen Teil mag Spass! Und noch was auch Ihr Herz ist eine Pumpe aber das ist nur so eine kleine Nebensächlichkeit! Wie sagen Sie immer so schön? Go Vegan! Übrigens wurde letztens entdeckt das Pflanzen sowas ähnliches wie Schmerz empfinden können! Also machen Sie sich besser mal darüber Gedanken!
  • Julianna  Bouillot , via Facebook 04.12.2016
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